iiRDS in Theorie und Praxis. Teil 2 - iiRDS-Pakete mit KI-Unterstützung

Eva-Maria Meier von

Teaserbild iiRDS-Paketgenerierung mit KI-Unterstützung von Software

Der Standard iiRDS erleichtert den Austausch von Metadaten zwischen verarbeitenden Systemen, wie zum Beispiel einem Redaktionssystem und einem Content-Delivery-Portal. Doch was passiert, wenn iiRDS auf die mit Leben gefüllte PI-Klassifikation eines Redaktionssystems trifft?

Nachdem Mark Schubert im ersten Teil der Blogserie iiRDS in Theorie und Praxis gezeigt hat, wie man die PI-Klassifikation und iiRDS mit OWL-Mappings zusammenführt, erfahren Sie im zweiten Teil der Serie, wie Sie KI-basierte Software dabei unterstützt, CMS-Inhalte in konforme iiRDS-Pakete zu packen. Denn in der Regel müssen große Bestandsdatenberge bearbeitet werden, wenn moderne Anwendungen für alle Produktvarianten ausgerollt und nicht als einsame Leuchttürme für Beispieldaten stehen bleiben sollen.

plusmeta – Metadaten automatisch

Haben Sie schon einmal mit dem iiRDS-Open Toolkit gearbeitet? Wenn ja, dann kennen Sie bereits den „kleinen Bruder“ von plusmeta. Wie in plusmeta können Sie mit dem iiRDS-Open-Toolkit manuelle iiRDS-Metadaten vergeben und iiRDS-Pakete generieren. In plusmeta unterstützt Sie zusätzlich unsere eigenentwickelte Künstliche Intelligenz (KI) bei der Vergabe der Metadaten. Teilweise kann diese die Aufgabe sogar komplett für Sie übernehmen. Sie prüfen die Ergebnisse anschließend nur noch.

plusmeta ist eine webbasierte Software, die mithilfe von KI semantische Metadaten an Produktinformationen vergibt. Unsere KI ist auf die Inhalte der Technischen Kommunikation spezialisiert. Die KI ersetzt die Arbeit von Technischen Redakteur:innen dabei nicht, sondern unterstützt, schnell und zielsicher die passenden Werte zu setzen. Laut den Erhebungen unserer Kunden sind mit plusmeta Aufwandseinsparungen von bis zu 80% erreichbar.

In 4 Schritten zu iiRDS-konformen Metadaten

Damit Sie die Pakete im Produktivbetrieb wie von Zauberhand generieren können, sind wenige Konfigurationsschritte notwendig.

Ganz ähnlich wie im ersten Blogartikel dieser Serie beschrieben, werden auch in plusmeta die vorhandenen Metadaten eingelesen und auf die iiRDS-Konzepte gemappt. Zusätzlich erkennt die KI weitere relevante Metadaten. Das Ergebnis wird nach einer Prüfung durch Redakteur:innen automatisch als iiRDS-Paket gespeichert.

In den folgenden Abschnitten wird jeder dieser Schritte im Detail erläutert.

Die Inhalte und PI-Klassifikationen aus einem CMS werden in vier Schritten zu iiRDS-Paketen.

Schritt 1: Importieren - Content aus dem CMS

Um die Inhalte mit allen nutzbaren Informationen aus dem CMS zu ziehen, nutzen wir bei plusmeta am liebsten HTML. Denn ein HTML-Export liefert bereits alle Informationen für die Darstellung in den späteren Zielsystemen (z.B. Content-Delivery-Portal). Des Weiteren kann über eine Navigationsseite (index.html) der Zusammenhang zwischen den Informationsbausteinen mitgeliefert werden.

Entscheidend ist, dass der HTML-Export die im CMS vergebenen Metadaten enthält - im Idealfall inklusive eindeutiger Identifikatoren und Angaben zur Klasse. Je nach eingesetztem CMS können Sie den HTML-Export und die darin enthaltenen Daten selbst konfigurieren, z.B. bei Schema ST4 über eine entsprechende OMD-Produktion. Bei Cosima von Docufy sind die Metadaten im DYXML enthalten, wenn man das aktuelle Layout-Paket verwendet.

Namen sind dabei nur Schall und Rauch, denn Benennungen bzw. Labels können sich ändern. Um eine stabile, sicherere Verbindung zu schaffen, setzen wir in der Regel auf Identifikatoren und IDs. Indem wird beispielsweise die von iiRDS vorgegebenen URI (Unique Ressource Identifier) für die iiRDS-Klassen und -Beziehungen verwenden, ist sichergestellt, dass auch über Systemgrenzen hinweg „dasselbe Ding“ aus iiRDS eineindeutig gemeint ist.

Die Art und Weise, wie man Metadaten aus den CMS bekommt, kann sehr unterschiedlich ausfallen. Das folgende konstruierte Beispiel zeigt einige der Varianten in einer Datei. Die Metadaten befinden sich in der HTML-Datei im <head> in den <meta …>-Tags:

Beispiel mit unterschiedlichen Formen, wie die Metadaten in HTML landen können

Das Attriubut „name“ enthält die Angaben zu Klassen bzw. zur Beziehung, über die ein Wert vergeben wird. Im Attribut „content“ steht der Metadatenwert.

Die Tabelle zeigt empfehlenswerte Vorgehensweisen für die unterschiedlichen Exportformen, in denen Metadaten in den HTML-Exporten vorkommen können.

Zeile HTML Vorgehen
5 Label von Klasse und Wert Alle Klassen und Werte mit Identifikatoren in plusmeta anlegen und über die Labels mappen.
6 Klasse mit Identifikator und Wert als ID Identifikatoren der Klasse in plusmeta übernehmen. Für sprechende Labels in plusmeta ist eine weitere Datei notwendig, welche die Labels zu den IDs enthält.
7 Klasse und Identifikator mit IDs Eine weitere Datei ist notwendig, die zu den IDs der Klassen und Werte die passenden Labels enthält.
8 Im CMS gemappte iiRDS-Werte Bei Werten, die schon im CMS eindeutig gemappt werden können, ist die einfachste Lösung, die iiRDS-Identifikator bereits im CMS zu hinterlegen und ins HTML zu schreiben. Wichtig ist dabei, die exakten iiRDS-Identifikatoren zu verwenden.

Enthält der Export systemspezifische IDs, z.B. die CMS-ID der Metadaten (Zeile 7 im Beispiel), werden diese idealerweise auch in plusmeta hinterlegt. Dadurch sind beliebige Durchläufe aus Im- und Export möglich. Die Systeme erkennen die Metadaten wieder. Dieselben Werte werden nicht mehrfach, ohne Verbindung neu angelegt.

Die bevorzugte Variante ist aus plusmeta-Sicht die in Zeile 6 gezeigte Variante. Die Klasse und die vergebenen Werte sind eindeutig anhand der URI und der ID identifizierbar. Zugehörige Labels können über einen Eigenschaftenimport leicht hinzugefügt werden.

Schritt 2: Mappen – Was nicht passt, wird passend gemacht!

Ist der Import der CMS-Metadaten vorbereitet, kommt als nächster Schritt die Definition von Mappings. Ganz ähnlich wie im ersten Blogartikel der Serie von Mark Schubert beschrieben, werden auch in plusmeta Mappings definiert, um die tief verschachtelten PI-Taxonomien (PI-Class®) auf die passenden iiRDS-Konzepte abzubilden.

Zusammenhang von iiRDS-Metadaten und PI-Klassifikationen.

plusmeta setzt wie iiRDS auf das Konzept Metadatenwerte über Beziehungen zu vergeben. Das hat den Vorteil, dass auch die Beziehung klassifiziert werden kann. Beispielweise kann die Klasse „Dokumentart“ sowohl eine Beziehung „hat Dokumentart“ (für Dokumente) als auch eine Beziehung „ist geeignet für Dokumentart“ (für Topics) haben.

Beim Modellieren der Beziehungen unterstützt Sie plusmeta z.B. durch die Darstellung der Beziehungen in einem Knowledge Graph. So können Sie beispielsweise angeben, dass bei einem Input „Informationsbezogen intrinsisch = Aufbau“, die folgenden iiRDS-Beziehungen für die entsprechende Information Unit gezogen werden:

  • has topic type = Reference (generic)
  • has subject = Overview control element

Das Prinzip von iiRDS ausschließlich Werte und keine Klassen bei der Vergabe zuzulassen ist in plusmeta ebenfalls das präferierte Vorgehen. Für unternehmensspezifisch erweiterte Werte (dunkelblauer Wert „Operator“ in der Grafik) ist es empfehlenswert, sich ein Konzept für die Identifikatoren zu überlegen. Unternehmensspezifische Namensräume und URIs können genutzt werden. Alternativ kann plusmeta global eindeutige IDs (UUID) als Identifikatoren erzeugen. Diese sollten dann entsprechend auch angrenzenden Systemen übernommen werden.

Schritt 3: Erweitern – Eine Frage der Perspektive

In vielen Fällen ist die Arbeit allein mit dem Mappen nicht getan: die im CMS gepflegten Metadaten reichen oft nicht aus. Der Fokus der in CMS gepflegten Metadaten liegt in der Regel auf der Erstellung der Technische Dokumentationen. Das heißt die Inhalte sind mit Metadaten ausgezeichnet, die bei der Aggregation von Dokumenten oder der Filterung für spezifische Produktvarianten helfen. Beispiele dafür sind Gültigkeiten wie Produktvarianten-Nummern oder variantenkennzeichnende Merkmale. Für die anwendungsorientierte Navigation durch modulare Inhalte in Content-Delivery-Portalen sind dagegen Metadaten aus Anwender:innen-Perspektive wichtig, z. B. die einzelnen Bestandteile, Funktionen oder die Merkmale der Produkte.

Wurden diese trotz PI-Klassifikationsmodell vergessen oder nachlässig gepflegt, weil sie bisher keine Auswirkung hatten, können die Informationen in plusmeta leicht von der KI verifiziert oder ergänzt werden. Die intrinsischen Merkmale sind sogar das Spezialgebiet unserer KI, denn um was es in den Informationsbausteinen geht, lässt sich aus den Texten sehr gut ableiten. Unsere KI-Werkzeugkoffer bringt dafür folgende Tools mit:

Methode Anwendungsfälle
Knowledge Graph

Vergabe über definierte Beziehungen zwischen Metadaten.

Werte, die über Beziehungen abgeleitet werden können:
  • Produktvarianten und dazugehörige Merkmale, z.B. Produktvariante T3-H1 hat als Nennspannung 230 V, die Höhe 45 cm und das Produktfeature Heizung.
  • Information dazu, welche Bauteile oder Produktvarianten von welchem Zulieferer kommen.
  • Abhängigkeiten abbilden, die die Vergabe erleichtern, z. B. „Handlung“ so einschränken, dass es nur bei Topics vom Typ „Aufgabe (generisch)“ auftaucht.
Regelbasierte Erkennung

Vergabe auf Basis von Regeln zu im Text gefundenen Indikatoren.

Werte, die im Text direkt oder als Synonyme auffindbar sind:
  • Komponenten bzw. Bauteile
  • Werkzeuge, Schmierstoffe etc. werden zwar in den Texten genannt, sind aber nicht gesondert ausgezeichnet.
Extraktoren

Werte-Extraktion anhand definierter Muster.

Werte, die spezifischen Mustern folgend und nicht als Werteliste vorgehalten werden sollen:
  • Versionskennungen
  • Datumsangaben, z. B. Veröffentlichungsdatum
  • Produkt-Identifikatoren, z. B. Seriennummer, Auftragsnummer, GTIN, DIN SPEC ID, etc.
Machine Learning

Vorhersage der Metadaten mithilfe eines trainierten KI-Modells.

Werte, die nicht direkt aus dem Text ablesbar sind, aber anhand komplexer, durch die KI identifizierter Muster zuweisbar sind:
  • Produktlebenszyklusphase
  • Informationsthema
  • Topictyp
  • Qualifikation

Die Methoden können über Fallback-Mechanismen kombiniert werden, sodass z. B. die Regelbasierte Erkennung einen Wert liefern kann, wenn kein mapping-fähiger Wert im Input enthalten war.

Mut zur Lücke

iiRDS bringt ein umfangreiches Vokabular mit. Das heißt aber nicht, dass alle vorhanden Klassen und Werte an allen Objekten genutzt werden müssen. Welche Metadaten gesetzt werden sollen, legt iiRDS nicht fest.

In manchen Fällen gilt auch die Maxime „Mut zur Lücke“. So sind die iiRDS-Klassen Produktlebenszyklusphase und Informationsthema beinahe komplementär zueinander. Wenn ein Wert aus einer der beiden Klassen vergeben ist, ist schon das Wichtigste klar.

Letztendlich entscheiden Sie, welche Metadaten Sie für Ihre Anwendungen brauchen. Wir empfehlen den Gesamtprozess zu analysieren und zu prüfen, welche Metadaten wo benötigt werden und auf dieser Basis zu entscheiden, welche Metadaten vergeben werden sollen.

Schritt 4: Ausgeben – Alles gut verpackt

Der letzte Schritt ist die Ausgabe der Inhalte und erkannten Metadaten als iiRDS-Pakete. Hier ist von Redakteur:innen-Seite keinerlei Eingreifen nötig. plusmeta hat alle Anforderungen des Standards implementiert und kümmert sich auch darum, dass iiRDS-spezifische Besonderheiten eingehalten werden. Dazu zählen beispielsweise die folgenden Punkte:

  • Die Herstellerbeziehung wird zur Produktvariante oder Komponente gezogen, nicht direkt zum Paket.
  • Die Content Lifecycle Status wird für die Information Units angegeben.
  • plusmeta leitet den hierarchischen Zusammenhang der Informationsbausteine, wenn vorhanden, aus der index.html ab und übernimmt sie iiRDS-konform als Directory node.

plusmeta paketiert die Inhalte und erstellt alle vom Standard geforderten Dateien und Strukturen automatisch. So werden alle gesetzten Metadaten, Objektreferenzen und ihre entsprechenden Beziehungen in einer rdf-Datei ausgegeben. Die Dokumente und Topics werden in die vorgesehene Ordnerstruktur eingegliedert und ein zip-Paket erstellt. Das Paket erhält die Datei-Endung „.iirds“.

Workflow-basiert zum iiRDS-Paket

Ist plusmeta einmal wie oben beschrieben eingerichtet, können Redakteur:innen im Handumdrehen iiRDS-Pakete aus CMS-Inhalten erstellen.

Bestehende Metadaten werden übernommen und auf iiRDS-Metadatenkonzepte gemappt. Fehlende Metadaten werden von der KI ergänzt. Nachdem die Metadaten von Redakteur:innen geprüft wurden, entsteht das iiRDS-Paket auf Knopfdruck und kann an unterschiedlichste iiRDS-Konsumenten verteilt werden.

Gesamt-Workflow zur iiRDS-Paket-Generierung

Fazit

Mit plusmeta können CMS-Inhalte und deren Metadaten leicht in das Standardaustauschformat iiRDS gebracht werden. Die Software unterstützt beim Mapping der Konzepte, bei der Erstellung der Pakete. Mithilfe der KI können die Inhalte mit weiteren fürs Content Delivery notwendigen Metadaten angereichert werden.

Dieser Blogartikel zeigt, wie wir typischerweise in der Praxis in unseren Kundenprojekten von PI klassifizierten CMS-Inhalten zu iiRDS-konformen Paketen kommen. Das Vorgehen und die dabei zu überwindenden Herausforderungen sind am Beispiel der Konfiguration der KI-basierten Software plusmeta dargestellt. Einige der beschriebenen Schritte und teilweise auch die Lösungen sind auf anderen Vorgehensweisen ohne eine entsprechende Softwareunterstützung übertragbar.

Sie wollen mehr über plusmeta erfahren oder haben noch eine Frage? Dann schreiben Sie uns eine Mail an hallo@plusmeta.de oder besuchen Sie unsere Website.

Eine Landesförderung erlaubt uns den Deep-Dive

Melina Kininger von

Teaserbild SCHEMA ST4 AI Cube

Am 22. Juli bekamen wir eine Nachricht, die uns ziemlich stolz macht: Unsere Einreichung “DEEEP – Deep-Learning-Erweiterung der plusmeta-Plattform für die Erkennung und Extraktion von Produktwissen” ist eines von 36 geförderten KI-Projekten. Insgesamt fördert das Wirtschaftsministerium innovative KI-Vorhaben im Rahmen des KI-Innovationswettbewerbs mit 7.5 Millionen Euro.

Noch vor einigen Wochen steckten wir tief in der Planung und schmiedeten an unserem Forschungsprojekt, um die KI unserer plusmeta-Plattform auf eine neue Stufe zu heben. Jetzt hat sich unsere Mühe ausgezahlt.

Ziel unseres Forschungsprojekts ist es, unsere plusmeta-Plattform um ein Deep-Learning-Modul zu erweitern. Mit Deep Learning können wir unüberwachte Lernverfahren integrieren, das Spektrum der verarbeitbaren Medientypen erweitern und die Genauigkeit der Vorhersagen verbessern. Das Forschungsprojekt läuft von Oktober 2021 bis September 2022.

Dank der Förderung können wir unser Vorhaben nun umsetzen!

Du kennst unsere plusmeta-Plattform noch nicht? Dann schau unbedingt auf unserer Website vorbei.

So vergibst Du Metadaten automatisch mit KI in SCHEMA ST4

Melina Kininger von

Teaserbild SCHEMA ST4 AI Cube

Vor 5 Wochen haben wir gemeinsam mit der Quanos Content Solutions GmbH den neu entwickelten ST4 AI Cube gelaunched. Mit ihm können Anwender von SCHEMA ST4 mit nur wenigen Mausklicks eine große Menge an Informationsbausteinen mit Metadaten klassifizieren.

Vielleicht hast Du schon unser Video über den ST4 AI Cube gesehen. Das Video erklärt den ST4 AI Cube in nur 3 Minuten. Wenn Du noch mehr über den ST4 AI Cube erfahren möchtest, lies schnell weiter. Ich erkläre Dir unter anderem, welches Problem der ST4 AI Cube löst, wie er funktioniert und wie es mit der Datensicherheit aussieht. Sei gespannt!

ST4 AI Cube als Problemlöser

Vielleicht kennst Du diese oder eine ähnliche Situation auch: In Eurer SCHEMA-ST4-Umgebung habt Ihr eine stetig wachsende Menge an Knoten und Projekten. Der Content ist in SCHEMA ST4 gut verwaltet, vielleicht verwendet ihr auch schon Metadaten.

Was aber, wenn auf einmal ein neuer Anwendungsfall auftaucht, der auf Content mit den passenden Metadaten angewiesen ist? Gerade wenn Metadaten bislang für die Generierung von Dokumentationen verwendet wurden, sind sie oft nicht passend für kundengetriebene Anforderungen wie CDPs und Serviceplattformen. So kann es schnell passieren, dass Du in kürzester Zeit ganze Content-Berge mit Metadaten auszeichnen musst. Diese Aufgabe ist manuell neben dem Tagesgeschäft oft kaum zu bewältigen.

ST4 AI Cube

Genau an diesem Punkt setzt der ST4 AI Cube an: Der bereits vorhandene Content in SCHEMA ST4 wird mit der Künstlichen Intelligenz von plusmeta analysiert und automatisiert mit Metadaten ausgezeichnet.

Der ST4 AI Cube integriert dabei die Intelligenz unserer plusmeta-Plattform per Plug-in direkt in Deine SCHEMA ST4 Umgebung. Mithilfe dieser Künstlichen Intelligenz analysiert der AI Cube Content und erzeugt daraufhin automatisiert die dazugehörigen Metadaten.

Mit dem ST4 AI Cube erfolgt die Metadatenvergabe bis zu 80 % schneller und ist dabei auch noch weniger fehleranfällig.

Schritt für Schritt zu den richtigen Metadaten

Du möchtest genauer wissen wie das funktioniert? In der unteren Grafik siehst Du den vollständigen Prozess, der hinter dem ST4 AI Cube steckt. Er läuft jedes Mal ab, wenn Du Content mithilfe des ST4 AI Cubes mit Metadaten auszeichnest.

Der Prozess setzt sich aus verschiedenen Schritten zusammen. Der gesamte Prozess startet für Dich als Anwender direkt in SCHEMA ST4.

ST4 AI Cube

Content in SCHEMA ST4 auswählen

Im ersten Schritt wählst Du den zu klassifizierenden Content in SCHEMA ST4 aus. Hierfür markierst Du den gewünschten Knoten im Informationspool. Möchtest Du mehrere Knoten auf einmal mit Metadaten ausstatten, ist das natürlich kein Problem: Der ST4 AI Cube kann auch mehrere Knoten zeitgleich mit Metadaten anreichern. Markiere hierfür einfache alle Knoten, die Du klassifizieren möchtest.

ST4 AI Cube starten

Über einen Rechtsklick auf die ausgewählten Knoten startest Du den ST4 AI Cube. SCHEMA ST4 öffnet einen Dialog, in dem Du ein neues plusmeta-Projekt erstellen und die ausgewählten Knoten überprüfen kannst. Sobald Du den Dialog bestätigst, flattern Deine ausgewählten Knoten auch schon zur plusmeta-Plattform.

ST4 AI Cube Start-Dialog

SCHEMA ST4 zeigt Dir nun eine Meldung an, dass das plusmeta-Projekt erfolgreich angelegt wurde. Du kannst jetzt direkt über die Meldung das Projekt in plusmeta öffnen und mit der Vergabe der Metadaten starten. Falls Du noch schnell eine Kaffeepause machen möchtest oder eine andere wichtige Aufgabe erledigt werden muss, ist das kein Problem. Dann kannst Du den geöffneten Dialog einfach schließen und zu einem späteren Zeitpunkt den Prozess in plusmeta abschließen. So gestaltest Du den Prozess ganz nach Deiner verfügbaren Zeit.

Metadaten erkennen

Wenn Du direkt bereit für die Vergabe der Metadaten bist, öffnest Du plusmeta über den geöffneten Dialog in SCHEMA ST4. Wenn Du zu einem späteren Zeitpunkt startest, kannst Du das Projekt in plusmeta auch über das Workflow-Kontextmenü öffnen. Das Projekt in plusmeta öffnet sich nun direkt in einem Browserfenster aus SCHEMA ST4 heraus.

In deinem Browserfenster siehst Du nun die plusmeta Connect Benutzeroberfläche. Diese ist im Vergleich zur normalen plusmeta Benutzeroberfläche im Funktionsumfang reduziert. Alles was Du zur automatisierten Vergabe von Metadaten mithilfe von KI benötigst, ist aber in plusmeta Connect inbegriffen.

Du befindest dich direkt in deinem gerade angelegten Projekt mit den von Dir ausgewählten Knoten. Dank der direkten Schnittstelle zu SCHEMA ST4 musst Du dich dafür nicht separat bei plusmeta anmelden, sondern bist direkt im Projekt.

plusmeta leitet dich anhand eines vordefinierten 3-Schritte-Workflows durch den Vergabeprozess. Dieser ist einfach und intuitiv gestaltet:

Im ersten Schritt siehst Du Deine gewählten Knoten und kannst diese noch einmal kontrollieren. Sobald Du damit fertig bist und zum nächsten Schritt übergehst, fängt plusmeta fleißig an zu arbeiten: plusmeta analysiert Deinen Content mithilfe der Künstlichen Intelligenz und vergibt passende Metadaten. Du bekommst davon jedoch nicht viel mit und kannst Dich entspannt zurücklehnen. Obwohl - so ganz stimmt das nicht. plusmeta braucht für die Erkennung der Metadaten nur wenige Sekunden. Du bist also schneller wieder an der Reihe als Du denkst.

Metadaten validieren

Nun musst Du Dich an die Abnahme der Metadaten machen. Du kannst jetzt alle erkannten Metadaten einsehen, schauen nach welcher Vergabemethode die Metadaten vergeben wurden und gegebenenfalls Änderungen vornehmen. Unsere intuitive plusmeta-Oberfläche unterstützt Dich dabei.

Die Benutzeroberfläche von plusmeta Connect

Wenn Du damit fertig bist, kannst Du das Projekt als abgeschlossen markieren. Das Browserfenster kannst Du anschließend einfach schließen. Die erkannten Metadaten werden nämlich automatisch an SCHEMA ST4 zurückgegeben und gespeichert. Das war es dann eigentlich auch schon. Dein Content ist jetzt mit Metadaten ausgestattet.

Datensicherheit kommt nicht zu kurz

Der ST4 AI Cube funktioniert unabhängig davon, ob Du SCHEMA ST4 selbst hostest oder in der Cloud betreibst. Die in SCHEMA ST4 hinterlegten Zugangsdaten sorgen dafür, dass die beiden Systeme über eine Schnittstelle sicher miteinander kommunizieren können, ohne dass eine Passworteingabe des Benutzers notwendig ist.

Um vom lokalen SCHEMA-ST4-Client eine Verbindung zum cloudbasierten plusmeta Connect aufzubauen, wird eine verschlüsselte SSL-Verbindung ins Internet hergestellt – die gleiche Technologie wie beim Online-Banking.

Nachdem die Verbindung hergestellt und die Daten erfolgreich übertragen wurden, kann über einen temporären Link direkt in das Workflow-Projekt gesprungen werden. Die ausgewählten Knoten aus SCHEMA ST4 werden während der Bearbeitung bei plusmeta verschlüsselt gespeichert. Nach Abschluss des Workflows werden die Ergebnisse an SCHEMA ST4 übermittelt und der temporäre Link verfällt wieder. Ein Zugriff von außen ist nun nicht mehr möglich.

ST4 AI Cube

Der ST4 AI Cube - das Rundum-sorglos-Paket

Damit das Zusammenspiel von SCHEMA ST4 und der plusmeta-Plattform einwandfrei funktioniert, haben die Entwicklerteams von der Quanos Content Solutions GmbH und plusmeta bei der Entwicklung des ST4 AI Cubes eng zusammengearbeitet. Das Ergebnis: Du bekommst alle Komponenten aus einer Hand. Denn der ST4 AI Cube wird als Komplettpaket mit allen benötigten Lizenzen und Funktionen vertrieben. Der einwandfreie Gebrauch des ST4 AI Cubes ist somit im wahrsten Sinne des Wortes vorprogrammiert.

Mit dem ST4 AI Cube greifst Du dabei direkt aus SCHEMA ST4 auf die plusmeta-Plattform zu. Du bekommst damit alles an die Hand, was Du zu Vergabe der Metadaten in SCHEMA ST4 brauchst. Du kannst also wunderbar alle gewünschten Metadaten vergeben und Deinen Content fit für die Zukunft machen.

Es geht noch mehr: plusmeta Enterprise

Du willst alle Möglichkeiten von plusmeta ausschöpfen? Kein Problem! Wir bieten unsere plusmeta-Plattform unabhängig vom ST4 AI Cube in verschiedenen Editionen an - darunter plusmeta Enterprise. Mit dieser Edition kannst Du nicht nur den ST4 AI Cube, sondern den vollen Funktionsumfang von plusmeta auskosten. Denn während sich der ST4 AI Cube auf die Vergabe von Metadaten für SCHEMA ST4 konzentriert, kannst Du mit plusmeta Enterprise noch ganz andere Dinge zaubern.

Hier ein kleiner Einblick:

  • VDI 2770- und iiRDS-Pakete automatisiert erstellen
  • Content aufbereiten und direkt an dein CDP weitergeben
  • Dokumentationen zusammenstellen und Zulieferdokumentationen einfach anfordern und verwalten
  • Ähnlichkeitsanalysen zwischen Content-Modulen und PDFs durchführen, um Duplikate und Varianten zu identifizieren

Das und vieles mehr bekommst Du in einer eigenen, intuitiven Benutzeroberfläche, in der Du komplexe, semantische Metadatenkonfigurationen anlegen, importieren und verwalten kannst.

Du möchtest noch mehr Funktionen von plusmeta entdecken? Dann wirf einen Blick auf unsere Website, stöbere durch unser Anwenderportal oder vereinbare ein unverbindliches Webmeeting.

Hard Facts - ST4 AI Cube

Dir brummt jetzt bestimmt der Schädel. So viele Informationen auf einmal - uff! Damit keine wichtige Information verloren geht, habe ich Dir hier nochmal kurz und knapp das wichtigste über den ST4 AI Cube zusammengefasst:

  • Plug-in in SCHEMA ST4
  • Automatische Metadatenvergabe mithilfe von KI in Sekundenschnelle
  • Kein Verwaltungsaufwand durch ein zusätzliches Tool: Die komplette Steuerung läuft direkt über Dein SCHEMA ST4
  • Einsatz modernster Technologien inklusive Künstlicher Intelligenz
  • Sicherer Transfer der Daten zwischen den Systemen
  • Klassifizierung ganzer Content-Berge auf Knopfdruck
  • Das Ganze in einem einzigen Paket: Dem ST4 AI Cube

Mehr zum ST4 AI Cube erfährst Du auf der Produkt-Website. Falls Dich der ST4 AI Cube vom Hocker gerissen hat, kontaktiere uns am besten noch heute und wir vereinbaren ein unverbindliches Webmeeting.

Büro oder doch lieber Homeoffice? So sieht unser neuer Büro-Alltag aus

Melina Kininger von

Teaserbild New Work

Diese Woche war es so weit: Nach 8 langen Monaten im Homeoffice können wir langsam zurück ins Büro. Das ist natürlich erstmal eine große Umstellung: Wird es uns schwerfallen uns zu konzentrieren, wenn der Sitznachbar telefoniert? Werden wir zusammenzucken, wenn ein Kollege hinter uns am Tisch steht und eine Frage hat? Wie lange dauert es wohl, bis wir wieder zurück ins Homeoffice müssen? Oder wird jetzt alles wieder wie vor der Pandemie? Das sind Fragen, die uns vor der Rückkehr ins plusmeta-Büro durch den Kopf gegangen sind.

Wie sich die Rückkehr in unser Büro letztendlich gestaltet und wie wir in Zukunft arbeiten wollen, erzähle ich Dir in diesem Blog-Beitrag. Also lies schnell weiter!

Was meine Kollegen sagen

Ich habe mich mal bei meinen Kollegen umgehört, welche Gedanken ihnen durch den Kopf gingen, als die Pflicht zum Homeoffice fiel. Dabei bekam ich die unterschiedlichsten Antworten:

  • „Was mache ich mit den ganzen Baustellen auf meinem Fahrtweg?“
  • „Endlich wieder gemeinsame Mittagspause!“
  • „Was muss ich nach der langen Zeit wieder alles mit zurück ins Büro nehmen?“
  • „Was ziehe ich eigentlich an?“
  • „Endlich gehen Absprachen schneller und spontaner!“
  • „Zum Glück wieder zuverlässiges Internet!“

Auch mir gingen ähnliche Gedanken durch den Kopf. Ich habe mich aber vor allem gefreut, das gesamte Team endlich mal live und in Farbe kennenzulernen! Schließlich habe ich mitten in der Homeoffice-Zeit bei plusmeta angefangen zu arbeiten.

Die Vor- und Nachteile von Homeoffice

Vielleicht hast Du es selbst hautnah erlebt: Das Homeoffice bietet sowohl einige Vorteile als auch einige Nachteile gegenüber der Arbeit im Büro. So besteht der Arbeitsweg nur aus ein paar Schritten vom Bett an den Schreibtisch. Gleichzeitig fällt es dadurch aber auch vielen schwer, Beruf und Privatleben zu trennen und auch der Absprung von der Arbeit ging vielleicht nicht immer so gut wie im Büro.

Manchen wird es im Homeoffice auch leichter gefallen sein, konzentriert zu arbeiten. Denn daheim fallen die vielen verschiedenen Bürogeräusche weg - So wirst Du nicht von telefonierenden Kollegen oder von der Kaffeemaschine gestört. Auch den Kollegen, der Dich immer mit Fragen löchert, kannst Du einfach ausschalten.

Vielleicht konntest Du durch die Zeit im Homeoffice auch mehr Zeit mit Deinen Liebsten zuhause verbringen. Doch so schön das auch ist, gerade mit Kindern ist es im Homeoffice sicher nicht immer leicht.

Der Nachwuchs am Arbeitsplatz

Dafür spart Homeoffice Zeit und Geld. Ich selbst fahre mit dem Auto ins Büro. Wenn ich aber aus dem Homeoffice arbeite, muss ich mein Auto nicht anwerfen und über die Straßen jagen. Das spart Benzin. Gerade als Studentin ist das nicht verkehrt. Auch die eingesparte Zeit kommt mir zugute: So kann ich nach der Arbeit noch ein bisschen an meiner Bachelor-Arbeit weiterschreiben.

Die Zeit im Homeoffice hat jeder anders erlebt und Dir fallen mit Sicherheit noch mehr Vor- und Nachteile von Homeoffice ein. Auch wir könnten diese Liste noch weiter führen. Insgesamt haben wir bei plusmeta die Zeit im Homeoffice aber positiv erlebt. Trotzdem haben wir uns gefreut, als klar war, dass wir zurück ins Büro können. Warum? Das erfährst Du im nächsten Abschnitt.

Arbeiten im Büro ist auch schön

Wir von plusmeta waren alle froh als wir wieder ein bisschen Büroluft schnuppern durften. Es war schön mal wieder etwas anderes zu sehen als die eigenen vier Wände. Auch der tägliche Kaffeeklatsch oder die Unterhaltungen in der Mittagspause haben sehr gefehlt. Da wir während der Homeoffice-Zeit kräftig gewachsen sind, haben wir uns aber auch besonders darauf gefreut, die neuen Kollegen endlich vor Ort kennenzulernen.

Dazu kommt, dass der Arbeitsalltag im Büro oft leichter von der Hand geht. Die Kollegen sitzen jetzt schließlich wieder in unmittelbarer Nähe. Dadurch wird außerdem das Teamgefühl gestärkt. Gerade dieser Punkt ist uns bei plusmeta sehr wichtig, denn die Arbeit soll ja schließlich Spaß machen.

Auch ich habe schon viele Vorteile selbst zu spüren bekommen. Hier im Büro habe ich schnelles und vor allem zuverlässiges Internet, einen großen Schreibtisch mit zwei Monitoren und vor allem viele Leckereien, die einem den Arbeitsalltag versüßen.

Müsliwand im plusmeta-Büro

Endlich wieder zurück im Büro

Für uns stand der erste Arbeitstag im Büro am vergangenen Montag an. Das erste To-do, das dabei abgehakt werden musste, war der Aufbau der Arbeitsplätze im neuen Büro. Denn mitten in der Homeoffice-Zeit sind wir in einen größeren Büroraum gezogen. Vielleicht kennst Du schon unseren Blog-Beitrag zu unserem zweiten Firmengeburtstag. In diesem Beitrag habe ich unter anderem von unserem Teamzuwachs, zu dem auch ich gehörte, berichtet. Nicht verwunderlich, dass wir für das größere Team auch ein größeres Büro brauchten.

Arbeitsplatz im plusmeta-Büro

Unumgänglich: Unser Hygiene-Konzept

Ein ausgefeiltes Hygiene-Konzept durfte bei der Rückkehr ins Büro natürlich nicht fehlen.

Ein Bestandteil dieses Konzeptes ist die 3-G-Regel, die Du bestimmt nur zu gut kennst: Genesen, geimpft oder getestet. Hierfür bietet plusmeta uns Mitarbeitern Schnelltests für zuhause an. Mit diesen Tests kann sich jeder Mitarbeiter einfach selbst testen, bevor er sich auf den Weg zur Arbeit macht. Ich entschied mich jedoch für einen Schnelltest in einem der vielen Testzentren. So begann mein erster Tag an der frischen Luft: Bevor ich ins Büro fuhr, schnappte ich mir mein kleines Klapprad und radelte in die Günther-Klotz-Anlage. Dort gibt es nämlich ein Fahrrad-Schnelltest-Drive-In. Ziemlich cool - findest Du nicht auch?

Natürlich ist die 3-G-Regel nicht die einzige Maßnahme, die wir getroffen haben. So hat jeder Raum beispielsweise eine Personenbegrenzung und im Flur muss eine Maske getragen werden.

Hybrid: Ein Wort das unseren Arbeitsalltag prägt

Da jeder bei uns frei entscheiden kann, ob er den Weg ins Büro antritt oder lieber daheim den Laptop aufklappt, gestaltet sich unser Arbeitsalltag aktuell hybrid. Manche von uns arbeiten auch dauerhaft im Homeoffice, andere gehen jeden Tag ins Büro.

Ein hybrider Arbeitsalltag klingt erstmal nicht ganz so einfach? Dachten wir anfangs auch, aber mittlerweile merken wir, dass das Ganze wunderbar funktionieren kann. Für Besprechungen nutzen wir beispielsweise ein Konferenztelefon und einen Fernseher, auf dem wir die Mitarbeiter im Homeoffice live dazu schalten können. Auch Kundentermine finden bei uns aktuell auf diese Art und Weise statt.

Hybrides Zusammenarbeiten: Jan und Eva stehen vor dem großen Monitor auf dem Max live dazugeschaltet ist

Ein Blick in die Zukunft

Auch in der Zukunft möchten wir unseren Arbeitsalltag hybrid gestalten. Jeder Mitarbeiter soll die Möglichkeit haben, ab und zu einen Homeoffice-Tag einlegen zu können. Am liebsten ist es uns allen aber, wenn das gesamte Team im Büro versammelt ist. Unsere Meinung nach wird so das Teamgefühl am besten gestärkt.

In Bezug auf Kundentermine, haben wir gemerkt, dass Online-Meetings eine gute Wahl sind. Meetings können so in kürzeren Zeitabständen durchgeführt werden, ohne jedes Mal eine Geschäftsreise antreten zu müssen. Je nach Kundenwunsch möchten wir in vielen Fällen solche Online-Meetings beibehalten. Diese sollen dann nach Bedarf mit Meetings und Workshops vor Ort ergänzt werden.

Wenn wir Kundentermine haben, merken wir auch, wie bei anderen Unternehmen der Büroalltag wieder zustande kommt. So verbergen sich hinter einem Meetingteilnehmer oft zwei oder drei weitere Kollegen. Ein Indiz dafür, dass es durchaus Sinn ergibt solche Termine weiter remote durchzuführen, auch wenn auf beiden Seiten Teilnehmer vor Ort sind.

Bei uns tauchen aktuell immer wieder Fragen auf wie „Wie werden sich unsere Schulungen in Zukunft gestalten?“ oder „Werden Kundentermine bald wieder vor Ort stattfinden?“ Alles Fragen, die sich im Laufe der nächsten Monate klären werden. Natürlich behalten wird dabei auch immer unsere Kunden und ihre Wünsche im Blick. Wir sind offen und freuen uns auf die Zukunft.

Schulungen bei plusmeta

Fabienne Lange von

Teaserbild Schulungen bei plusmeta

Damit unsere Kunden mit plusmeta bestens zurechtkommen, bieten wir seit Kurzem Software-Schulungen an. Dabei gibt es dank verschiedener Schulungsformate für jeden die passende Schulung. Einen ersten Überblick über unser Schulungsangebot findest Du in diesem Blogbeitrag.

Schulungen für verschiedene Könnerstufen

User-Schulung

Unsere User-Schulungen sind für neue Anwender. Damit während der Schulung niemand auf der Strecke bleibt, haben wir unsere User-Schulung auf 10 Teilnehmer begrenzt. In zwei Tagen vermitteln wir alle Grundlagen, die unsere Kunden für den Umgang mit plusmeta brauchen. Sie lernen beispielsweise unsere Vergabemethoden kennen. Nach der User-Schulung können unsere Teilnehmer plusmeta effektiv nutzen und kennen alle Tricks und Kniffe. Wir empfehlen die User-Schulung allen plusmeta-Nutzern, die in plusmeta alltägliche Aufgaben erledigen, wie unsere Workflows anwenden oder Metadaten vergeben.

Superuser-Schulung

In den Superuser-Schulungen steigen wir gemeinsam mit erfahrenen Anwendern tiefer in plusmeta ein. Da wir hierfür mehr Zeit brauchen, dürfen unsere Schulungsteilnehmer 4 Tage mit uns verbringen. In der Superuser-Schulung vermitteln wir unter anderem tiefgreifende Funktionen und zeigen Hintergründe zu unseren Vergabemethoden. Auch verschiedene Import- und Konfigurationsmöglichkeiten von Metadaten warten auf die Teilnehmer.

Da hier schon der eine oder andere Kopf etwas rauchen könnte, haben wir die Teilnehmerzahl bei der Superuser-Schulung auf 7 Teilnehmer begrenzt.

Du willst noch mehr Infos zu den Schulungsinhalten? Dann wirf einen Blick in die folgende Tabelle:

  User-Schulung Superuser-Schulung
Überblick    
Zielgruppe Neue User Erfahrene User
Systemumgebung Übungsumgebung Übungsumgebung
Dauer 2 Tage 4 Tage
Lerneinheiten 3 x 90 Minuten 6 x 90 Minuten
Übungseinheiten 2 x 45 Minuten 4 x 45 Minuten
Teilnehmerzahl min. 7 / max. 10 min. 3 / max. 7
Grundlagen    
Ansichten individualisieren :heavy_check_mark: -
Filter & Suche effektiv nutzen :heavy_check_mark: -
Projekte & Objekte verwalten :heavy_check_mark: -
Standard-Workflows kennenlernen :heavy_check_mark: -
Metadaten    
KI-Methoden kennenlernen :heavy_check_mark: :heavy_check_mark:
KI-Ergebnisse beurteilen :heavy_check_mark: :heavy_check_mark:
Metadaten anlegen & konfigurieren - :heavy_check_mark:
Metadaten importieren - :heavy_check_mark:
Organisatorisches    
Benutzer, Rollen & Rechte verwalten - :heavy_check_mark:
Integrationen konfigurieren - :heavy_check_mark:
Erweiterte Konfiguration    
KI-Modelle trainieren und beurteilen - :heavy_check_mark:
KI-Methoden justieren - :heavy_check_mark:
Komplexe Mappings konfigurieren - :heavy_check_mark:

Offene und individuelle Schulungen

Damit sowohl einzelne plusmeta-Anwender als auch ganze Teams auf ihre Kosten kommen, bieten wir offene und individuelle Schulungen an.

Offene Schulungen

In unseren offenen Schulungen treffen Teilnehmer aus verschiedenen Unternehmen aufeinander. Die Schulungen finden an festen Terminen statt. Die Themen der Schulung sind dabei festgelegt. Für alle unsere Schulungen haben wir Schulungsmandaten vorbereitet, in denen die Teilnehmer sich ohne Rücksicht auf Verluste austoben können.

Individuelle Schulungen

Du willst mit deinem gesamten Team als Unternehmen an einer Schulung teilnehmen? Für solch einen Fall haben wir unsere individuellen Schulungen entworfen. Diese Schulungen passen wir individuell auf dein Unternehmen und deine Wünsche an. Dabei kann deine eigene plusmeta-Umgebung in den Schulungsmandanten mit einbezogen werden. Da es in dieser Schulung nur um Dich und dein Team geht, kannst Du individuelle Schwerpunkte legen und wir können gemeinsam deinen Unternehmensworkflow betrachten.

Vertiefe das Erlernte in praktischen Übungen

Natürlich dürfen Übungen bei einer Schulung nicht fehlen. Um möglichst praxisnah arbeiten zu können, haben wir ein Gesamtbeispiel entworfen, welches sich durch die gesamte Schulung zieht. So können unsere Teilnehmer Übung für Übung an dem Gesamtbeispiel weiterarbeiten, wie an einem realen Projekt. Die erlernten Inhalte werden so direkt in die Tat umgesetzt.

Du bist neugierig und möchtest mehr erfahren? Auf unserer Schulungsseite findest Du weitere Informationen und Termine für unsere offenen Schulungen. Hier kannst Du dich auch direkt für eine Schulung anmelden. Du hast Fragen oder möchtest direkt eine individuelle Schulung buchen? Dann schreib uns eine Mail an info@plusmeta.de. Wir würden uns freuen, Dich in einer unserer Schulungen begrüßen zu dürfen!