plusmeta wird Teil des IDiS-Netzwerks

Fabienne Lange von

Bild: Teaserbild IDiS

Die Initiative Digitale Standards (kurz IDiS) wurde von DIN und DKE ins Leben gerufen, um die Vision der Digitalen Norm zu realisieren. Neben 14 weiteren Unternehmen, 12 Verbänden und 5 Vertretern aus der Wissenschaft, ist auch plusmeta Teil des IDiS-Netzwerks und hilft dabei mit, dass SMART Standards bald keine Zukunftsmusik mehr sind.
Damit engagieren wir uns in einem weiteren innovativen Normungsprojekt, das sich mit Digitalisierung und Industrie 4.0 beschäftigt.

Was genau das Ziel der Initiative ist und was plusmeta damit zu tun hat, erfahrt ihr in diesem Blogbeitrag.

Das Ziel: SMART Standards

SMART Standards steht nicht nur für intelligente Normung. Denn “SMART” ist eine Abkürzung für:
Standards, Machine Applicable, Readable and Transferrable.
Digitalisierung der Normung meint also nicht nur eine bloße digitale Verfügbarkeit von Normen und Standards. Vielmehr sollen Normen und Standards maschinenlesbar und -interpretierbar werden und damit aktiv in moderne (Industrie 4.0-) Prozesse eingebunden werden können. Als Kernpunkte der digitalen Transformation der Normung haben sich die Vernetzung und digitale Bereitstellung von Informationen herauskristallisiert.

Ein solches Ziel lässt sich nur durch eine tiefgreifende Veränderung der heutigen Normung erreichen. Aus diesem Grund wurde die Netzwerkgruppe IDiS gegründet: Durch den Austausch in einer interdisziplinären Interessensgruppe sollen gemeinsam Anforderungen und Methoden erarbeitet werden, die SMART Standards ermöglichen.

Bild: Das IDiS-Netzwerk

plusmeta und die Normung

Das Thema “digitale Transformation der Normung” ist für uns nichts Neues: Mit DiTraNo engagiert sich plusmeta bereits in einem Normungsprojekt, welches sich mit einem ganz ähnlichen Thema befasst. Bei diesem sollen Metadaten dafür eingesetzt werden, digitale und maschineninterpretierbare Normen zu ermöglichen: Die mit Metadaten angereicherten Normen und Standards können durch Maschinen interpretiert und genutzt werden, um damit die Normen­recherche zu verbessern oder automatisch Abhängigkeiten zu erkennen und neue Schlüsse zu ziehen. In diesem Projekt wird die plusmeta-Plattform dafür eingesetzt, die Normen mithilfe von Künstlicher Intelligenz automatisiert mit Metadaten auszuzeichnen. Im Blogbeitrag DiTraNo - Die digitale Transformation der Normung haben wir vor wenigen Monaten bereits über dieses Normungsprojekt berichtet.

Aber auch abseits von DiTraNo kommen wir bei unserer Arbeit immer wieder mit Normungsthemen in Berührung. So arbeitet eine von plusmeta geleitete Arbeitsgruppe aktuell an der VDE SPEC 90009 zum Thema “Meta-Metadaten für Technische Dokumentation in der Industrie 4.0”. Darüber hinaus haben wir in unserem Tagesgeschäft regelmäßig mit branchenüblichen Normen wie der VDI 2770 oder dem Standard iiRDS zu tun. An der Entwicklung von letzterem war plusmeta-Geschäftsführer Dr. Jan Oevermann sogar aktiv beteiligt.

Das Thema Digitalisierung der Normung ist für uns aber auch aus einem anderen Grund spannend: Mit unserer Software sorgen wir dafür, technische Dokumente mithilfe von KI-generierten Metadaten für digitale Prozesse und Industrie-4.0-Anwendungen vorzubereiten. Im IDiS-Netzwerk können wir diesen Ansatz und unsere Erfahrung aus diesem Bereich jetzt auf Normen anwenden und so bei der Gestaltung der Digitalen Norm aktiv unterstützen.

Die Digitalisierung der Normung ist für uns also aus vielerlei Hinsicht ein spannendes Thema, an dem wir uns gerne beteiligen.

Mehr zur IDiS findet ihr übrigens auf der folgenden Seite der DKE: IDiS - Initiative Digitale Standards.