Jobeinstieg im Homeoffice

Fabienne Lange von

Bild: Homeoffice

Mitten in der Coronakrise einen neuen Job anzufangen ist ja generell schon eine spannende Sache. Aber was macht man, wenn der erste Arbeitstag ansteht und man unter Quarantäne steht? Diesem Problem musste ich mich stellen: Ich bin Fabienne und seit zwei Wochen die neue Mitarbeiterin bei plusmeta.

Nachdem ich zur Feier meines Studienabschlusses eine kurze Reise nach Madrid gemacht hatte, war ich ungewollterweise zu einer Rückkehrerin aus einem Risikogebiet geworden. Zwei Wochen Sicherheitsquarantäne - Mist.

Kontaktlose Laptop-Übergabe

So startete dann also - nach kontaktloser Übergabe von Firmenlaptop und Headset - mein erster Arbeitstag im Homeoffice. Am ersten Arbeitstag stellt man sich ohnehin schon viele Fragen. Aber in meiner Situation hatte ich ganz andere Sorgen: Digital eingelernt werden - Wie wird das wohl funktionieren? Was mache ich, wenn etwas mit der Einrichtung der Programme nicht klappt? Wie lerne ich meine Kollegen kennen? Was, wenn meine Internetverbindung für die Webmeetings nicht ausreicht?

Allerdings waren meine Sorgen zum Glück unbegründet: Alles klappte hervorragend. Microsoft Teams war auf meinem Laptop schon bereit und Jan super vorbereitet: So konnten wir gemeinsam über die Bildschirmfreigabe eine vorbereitete To-Do-Liste abarbeiten: Software installieren, Zugänge einrichten, Prozesse kennenlernen. Zugegeben, zu Beginn ist es schon ungewohnt alles über Webmeetings und Chatprogramme zu koordinieren, aber man gewöhnt sich doch relativ schnell daran.

Gemeinsam einsam im Homeoffice?

Anfangs hatte ich noch Bedenken, mich nicht so leicht in die Prozesse und den Arbeitsalltag integrieren zu können, wenn ich alleine zuhause in meinem Wohnzimmer sitze. Doch gerade in der ersten Woche verbrachte ich viel Zeit in Webmeetings um die Arbeitswelt bei plusmeta kennenzulernen. Und auch sonst konnte ich jederzeit kurze Fragen, die ich sonst persönlich gestellt hätte, über den Unternehmens-Chat stellen. Ist bei Webmeetings die Kamera eingeschaltet, vergisst man manchmal beinahe, dass man gerade alleine zuhause sitzt, und nicht im Büro mit den Kollegen. Ganz so einsam ist man also doch nicht.

Die Tools, die bei plusmeta jeden Tag zum Einsatz kommen, machten es mir wirklich leicht mich trotz Homeoffice schnell zurechtzufinden. Unser Chatprogramm Slack ist dabei das Zentrum: Hier ist Raum für kurze Fragen, Abstimmungen und das eine oder andere lustige GIF. Gleichzeitig sind in Slack aber auch viele unserer Programme integriert: Über themenspezifische Channels bekommt so beispielsweise jeder Infos von GitHub über aktuelle Tasks, Änderungen und Erfolge unserer Software-Entwicklungsprojekte. Gleichzeitig kann ich sehen, wenn meine Kollegen grade in einem Meeting sind, telefonieren, oder Mittagspause machen. Dazu kommt unser morgendliches Wrap-Up-Meeting im Videochat. Dadurch sieht man nicht nur andere Gesichter, man bekommt auch mit woran die Anderen gerade arbeiten, was noch zu tun ist und wie man einander bei den Aufgaben helfen kann.

Was natürlich fehlt, sind kurze Gespräche in der Kaffeeküche, die gemeinsame Mittagspause oder auch mal ein Feierabend-Bier mit den Kollegen. Umso mehr freue ich mich deshalb schon darauf hoffentlich bald im Büro arbeiten zu können. Denn auch wenn meine Quarantäne-Zeit mittlerweile vorbei ist, bleibt auch plusmeta erst mal im Homeoffice. Und einen Vorteil hat der erste Arbeitstag im Homeoffice auch: Ich musste mir nicht den Kopf darüber zerbrechen, was ich an meinem ersten Arbeitstag anziehen soll. ;-)

Bild: Mein Arbeitsplatz