plusmeta als Leuchtturmprojekt zur Industrie 4.0 im Land ausgezeichnet

plusmeta GmbH von

Screenshot aus Laudatio

Die plusmeta GmbH mit Sitz in Karlsruhe ist am 3. August 2020 als einer der „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ aus­gezeichnet worden und zählt damit zu aktuell 13 Leuchtturmprojekten im Land. Die von Wirtschafts­ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut überreichte Ehrenurkunde trägt den Text: „Das Land Baden-Württemberg spricht dem Unternehmen für diese hervorragende Inno­va­tions­leistung Dank und Anerkennung aus“.

Im Rahmen des Wettbewerbs sucht die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg nach Ideen aus Wirtschaft und Wissenschaft, die das Potenzial von Industrie 4.0 voll ausschöpfen. Neben innovativen Ideen geht es dabei auch um praxis­rele­vante Themen für die Industrie 4.0. Damit konnte plusmeta die Expertenjury im Schwerpunktthema „Künstliche Intelligenz“ überzeugen.

Videobotschaft von Staatssekretärin Katrin Schütz

Bei der Auszeichnung war in diesem Jahr Kreativität gefragt: Denn die feierliche Urkundenverleihung in Form einer Laudatio von Katrin Schütz, Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, konnte in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie so nicht stattfinden.

Stattdessen erhielten die Gewinner ein personalisiertes Video, in dem Schütz das eingereichte Projekte erklärt und dem Unternehmen gratuliert: „Herzliche Glück­wünsche an die plusmeta GmbH für diese Innovation und zur Auszeichnung für einer der 100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“.

Fokusthema Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz zur Erkennung von semantischen Strukturen - das ist der Titel des eingereichten Projekts, der auch auf der 100-Orte-Glasplakette steht, die ab jetzt das Karlsruher Büro von plusmeta ziert. Damit war plusmeta ein idealer Kandidat für das diesjährige Fokusthema Künstliche Intelligenz.

Zum Fokusthema KI sagt Katrin Schütz in der Pressemitteilung zur aktuellen Auszeichnungsrunde: „Baden-Württemberg ist Vorreiter bei zukunftsweisenden Technologien wie der Künstlichen Intelligenz und der Umsetzung von innovativen Ideen für die Industrie der Zukunft. Mit der Auszeichnung wollen wir gerade kleine und mittlere Unternehmen motivieren, die realen Chancen durch Industrie 4.0 aktiv anzugehen“.

„Die Industrie 4.0 ist auf intelligente Inhalte mit Metadaten und Struktur ange­wiesen“, so Dr. Jan Oevermann, Geschäftsführer der plusmeta GmbH. “Die Aufbereitung der Inhalte, stellt jedoch einen enormen Aufwand dar. Unsere Software kann diesen Aufwand abnehmen und sorgt so dafür, dass die Daten bestens vorbereitet sind.”

Allianz Industrie 4.0

Die Allianz Industrie 4.0 ist ein vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg initiiertes und gefördertes Netzwerk, deren Koordinierungsstelle beim VDMA-Landesverband Baden-Württemberg angesiedelt ist. Ihr Ziel ist es, den industri­ellen Mittelstand in Richtung Industrie 4.0 unterstützend zu begleiten, indem die Kompetenzen aus Produktionstechnik sowie Informations- und Kommuni­kations­technik gebündelt werden.

Der Wettbewerb „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ soll dabei helfen, indem Beispiele aus Industrie und Wissenschaft im Land als „Leuchttürme für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ anderen Unternehmen präsentiert werden. Alle ausgezeichneten Unternehmen werden in einer Landkarte auf der Website der Allianz Industrie 4.0 präsentiert.

Karlsruhe als KI-Maschinenraum

Unter den 13 Preisträgern befinden sich gleich drei Unternehmen aus Karlsruhe. So gratulieren wir auch den Kollegen von thingsTHINKING und Qymatix Solutions zur Auszeichnung. Der Standort Karlsruhe behauptet sich damit ein weiteres Mal als KI-Maschinenraum, in dem innovative und industrienahe Softwarelösungen auf Basis von Künstlicher Intelligenz entwickelt werden.

Wir freuen uns über die Anerkennung und fühlen uns motiviert, die plusmeta-Plattform weiter auszubauen, um unseren Kunden echte Industrie-4.0-Lösungen zur ermöglichen. :rocket:

DiTraNo - Die digitale Transformation der Normung

Fabienne Lange von

DiTraNo-Logo

Die digitale Transformation ist als sogenannter Megatrend eine Herausforderung, die zurzeit viele Branchen beschäftigt. Auch die Normung muss sich vermehrt mit dem Thema beschäftigen, wie Technische Regeln digitalisiert und in datenbasierte Prozesse eingebunden werden können. Gemeinsam mit weiteren Unternehmen arbeitet plusmeta im Forschungsprojekt DiTraNo an diesen Fragestellungen.

DiTraNo ist ein vom BMWi gefördetes WIPANO-Projekt, mit dem Ziel der struk­turierten Ersetzung, der semantischen Anreicherung und der Standardisierung der Verwaltung sowie der Auswahl technischer Einstellungen. Unter Federführung der DKE forscht das Projektteam seit Anfang diesen Jahres und hat bereits erste Fortschritte erzielen können.

Neben plusmeta sind die Forscher des Fraunhofer IAIS, die Anforderungs-Spezialisten von Qualicen und die Content-Management-Experten von ICMS an der Realisierung beteiligt.

Die Herausforderungen der Zukunft

Auch wenn Studien den Nutzen von Technischen Regeln (z. B. Normen) für die deutsche Wirtschaft klar belegen, sehen sich diese mit neuen und veränderten Ansprüchen konfrontiert. Sowohl die Anforderungen aus Prozessen als auch die Erwartungen der Nutzer, haben sich durch die Digitalisierung stark gewandelt. Produkte und Dienstleistungen sollen schnell und individuell verfügbar sein; Informationen leicht zugänglich und digital abrufbar.

Das in Technischen Regeln niedergeschriebene Wissen muss sich daher in Unternehmensprozesse und Engineering-Systeme schneller und einfacher integrieren lassen. Dieses Knowhow wurde bisher primär durch Mitarbeiter in Prozesse und Systeme übertragen. Das ist sowohl aus wirtschaftlichen Gründen als auch aus Industrie-4.0 und IoT-Sicht heutzutage nicht mehr sinnvoll.

Metadaten für die maschinelle Interpretierbarkeit von Normen

Doch wie werden Normen maschineninterpetierbar? Die Antwort darauf lautet: Metadaten! Metadaten sind einfach ausgedrückt Daten über Daten. Einfache Beispiele dafür sind der Name des Autors, das Erstellungsdatum, die Sprache etc. Allerdings können Sie auch den Inhalt eines Dokuments, eines Absatzes oder eines Satzes beschreiben.

Bei einer Norm können so einem speziellen Abschnitt der Normungsgegenstand (z. B. Geschirrspüler) und das Verbindlichkeitsmerkmal der Anforderung (wie z. B. Muss, Soll, Kann) zugewiesen werden. Die zusätzlichen Metadaten können durch Maschinen interpretiert und genutzt werden, um damit die Normen­recherche zu verbessern oder automatisch Abhängigkeiten zu erkennen und neue Schlüsse zu ziehen.

DiTraNo-Metadaten

Was hat plusmeta und die Technische Kommunikation damit zu tun?

Die Technischen Kommunikation setzt bereits Verfahren und Formate ein, um technische Dokumente digital, austauschbar und maschinen­interpretierbar zu machen. So existiert mit iiRDS ein Standard, durch den Inhalte und zugehörige Metadaten einfach ausgetauscht werden können. Gleichzeitig eignen sich die Verfahren der plusmeta-Plattform dazu, Metadaten in Dokumenten automatisch zu erkennen und iiRDS-Pakete zu erstellen.

Im DiTraNo-Projekt wird auch untersucht, ob die auf Technische Dokumen­tation spezialisierten KI-Verfahren der plusmeta-Plattform auch für andere Textsorten gute Ergebnisse liefern. Technische Regeln und Normen liegen hier als verwandte Inhaltsart nahe, da sie ebenfalls einen strukturierten Aufbau, technischen Content und standardisierte Formulierungen enthalten.

Austauschformat

Als weitere Zielsetzung des Projekts, sollen die mit Metadaten angereicherten Normen-Dokumente system- und organisations­über­greifend ausgetauscht werden können. Ein Beispiel dafür ist die Übertragung in ein Content-Delivery-Portal, um Nutzern einen gezielten Zugriff auf spezifische Inhalte anbieten zu können. Ein weiterer Anwendungsfall ist der strukturierte Austausch von Normeninhalten mit anderen Organisationen (wie z. B. Verlagen).

Mit iiRDS besteht bereits eine erprobte Grundlage für ein Austauschformat von technischen Dokumenten und deren Metadaten. Um das Informations- und Meta­daten­modell den Anforderungen von Technischen Regeln anzupassen, wird im Rahmen des DiTraNo-Projekts eine Art iiRDS-Erweiterung für den Normungs­bereich entwickelt (eine sog. Domain, wie sie z. B. schon für den Maschinenbau oder die Software-Branche existiert).

Bild: SummerCON

Fazit

Das DiTraNo-Projekt zeigt eindrucksvoll, wie bestehende Verfahren auf neue Anwendungsbereiche angepasst und optimiert werden können. Technische Regeln und Technische Dokumentation können als verwandte Textsorten voneinander lernen und profitieren. Der bereichsübergreifende Austausch setzt neue Impulse und fördert die Kooperation.

Im Rahmen des Forschungsprojekt kann plusmeta zeigen, dass die flexible Plattform-Logik auch den Einsatz in Gebieten außerhalb der Technischen Dokumentation zulässt. Durch die Bereitstellung flexibler Schnittstellen und ein iiRDS-basiertes Metadatenmodell können die Inhalte der Normung reibungslos verarbeitet und intelligenter gemacht werden. Angewandte KI ist ein wesentlicher Bestandteil der digitalen Transformation in der Normung.

Chatbot-Vortrag bei der tekom SummerCON

Fabienne Lange von

Bild: SummerCON

tekom SummerCON ist heute gestartet!

Heute, am 22.06.2020, ist die tekom SummerCON gestartet! Und auch wir sind an einem Fachvortrag beteiligt: “Wie unsere Doku sprechen lernte - Doku mal eben für den Chatbot nutzen, geht das?”.
So lautet der Titel des Vortrags, den wir gemeinsam mit ICMS, parson und Endress+Hauser am 25. Juni um 17:00 Uhr halten.

Die Online-Konferenz findet vom 22.-25. Juni statt und ist für tekom-Mitglieder kostenlos. In über 20 Live-Webinaren und Tool-Präsentationen bringen Branchenexperten Sie so auf den neuesten Stand der Technischen Kommunikation.

Unser Fachvortrag zur Erstellung eines Chatbots für Technische Dokumentation

Hintergrund unseres Fachvortrags ist ein gemeinsames Projekt von Endress+Hauser, Parson, BOTfriends, ICMS und plusmeta. Dabei wurden für das iiRDS Café auf der tekom-Jahrestagung 2019 Dokumentationsinhalte von Endress+Hauser mit iiRDS-Metadaten bestückt und für einen Chatbot aufbereitet. Der dabei entstandene iiBot gibt Servicetechnikern passende Anweisungen auf akute Fragestellungen.

Im Vortrag wird das Konzept und die Implementierung des Bots erläutert. Dabei wird auch erklärt, wie die Daten in plusmeta für den Chatbot aufbereitet wurden. Abschließend soll aber natürlich auch die Titelfrage beantwortet werden: “Doku mal eben für den Chatbot nutzen, geht das?”

Bild: iiBot

Back in the Office: plusmeta und ICMS

Fabienne Lange von

Bild: plusmeta und ICMS

Nach zwei Monaten im Homeoffice kehren die Mitarbeiter von plusmeta und ICMS langsam zurück in das Karlsruher Büro. Noch soll nach Möglichkeit im Homeoffice gearbeitet werden, aber einige Maßnahmen ermöglichen es jetzt ersten Mitarbeitern wieder zurück in den Büro-Alltag zu finden.

plusmeta und ICMS teilen sich nicht nur ein Büro

In der Gartenstraße in Karlsruhe teilen sich unsere beiden Unternehmen ein Büro. Denn: Vor ungefähr einem Jahr wurde die plusmeta GmbH von Dr. Jan Oevermann (Geschäftsführer von plusmeta) und Stephan Steurer (Geschäftsführer von ICMS) aus der ICMS GmbH ausgegründet. So kommt es, dass wir uns noch immer ein Büro teilen, gemeinsam die Mittagspause verbringen und auch Messen gemeinsam bestreiten.

Bild: Präventionstisch

Zwischen Desinfektionsmittel und Plexiglas

Damit die Mitarbeiter beider Unternehmen langsam in den Büro-Alltag zurückkehren können, wurden einige Maßnahmen getroffen. Dabei war teilweise Kreativität gefragt: Denn im plusmeta-Raum sind die 1,5 Meter Sicherheitsabstand nur knapp einhaltbar. Was tut man also, um hier für mehr Sicherheit für die Mitarbeiter zu sorgen? Unsere Lösung dafür sind Plexiglaswände, die die Schreibtische in dem Raum voneinander trennen.

Ansonsten heißt es Abstand halten, Hände waschen und Arbeitsplätze desinfizieren. Um die beiden letzten Punkte zu ermöglichen, haben wir einen Präventionstisch: Ein Stehtisch voller Desinfektionsmittel, Hygienetüchern, Einmal-Handschuhen und Mundschutzen. Schön platziert direkt im Eingangsbereich, damit er nicht in Vergessenheit gerät. Außerdem steht an jedem Waschbecken Desinfektionsgel für die Mitarbeiter und Infografiken an Türen und Schränken erinnern an die Hygienemaßnahmen und korrektes Händewaschen.
Türen bleiben nach Möglichkeit immer geöffnet, um Kontaktflächen zu minimieren.

Bild: Plexiglaswand

Abstand halten

Um den Mindestabstand sicherstellen zu können, wurden maximale Personenzahlen für die einzelnen Räume festgelegt. So dürfen beispielsweise im Entwickler-Büro der ICMS, in dem bislang 6 Personen ihren Arbeitsplatz hatten, maximal zwei Personen gleichzeitig arbeiten. In der Küche darf sich nur eine Person aufhalten und auch die Mittagspause, die wir sonst gemeinsam verbringen, muss in 3-er Schichten erfolgen, denn mehr Personen dürfen nicht gleichzeitig in unserem Konferenz- und Pausenraum sein. Das führt dazu, dass die Mitarbeiter sich untereinander abstimmen müssen, wer wann im Büro anwesend ist. So hat jeder die Chance auch mal wieder am Büro-Alltag teilzunehmen.

Der Maßnahmen-Katalog für das Karlsruher Büro von plusmeta und ICMS

Homeoffice und remote Arbeiten – das neue Normal?

Doch glücklicherweise stellt das Arbeiten im Homeoffice keine große Einschränkung für die Mitarbeiter von ICMS und plusmeta dar. In beiden Unternehmen konnte schon vor der Corona-Zeit im Homeoffice gearbeitet werden. Jeder Mitarbeiter verfügt über einen eigenen Laptop und auch die IT-Landschaft ist komplett auf flexibles Arbeiten ausgerichtet. Das kommt daher, dass die Mitarbeiter von ICMS ohnehin an mehreren Standorten sitzen und auch Workshops mit Kunden fanden schon vorher häufig online statt. So waren die Weichen für diese Homeoffice Zeit schon vorher gestellt.

Vielleicht stellt diese Homeoffice-Phase daher auch eine Chance dar. Viele Unternehmen sind jetzt mehr auf Web-Meetings eingestellt, sodass auch in Zukunft vieles digital stattfinden kann. Gerade Beratungsunternehmen wie ICMS, deren Consultants viel Zeit mit Geschäftsreisen verbringen, können vermehrt remote beraten. Die Software von plusmeta ist zu 100 % “Homeoffice-fähig”, sodass auch Kunden uneingeschränkt betreut werden können.

Fazit

Die zwei Monate im Homeoffice haben gezeigt, dass vieles besser funktioniert als gedacht und Arbeit von zuhause auch eine Chance darstellt. In der kommenden Zeit wird daher sicher weiterhin viel im Homeoffice gearbeitet. Dennoch ist es auch schön, dass durch die Maßnahmen einzelne Mitarbeiter zurück ins Büro können und so wieder mehr Normalität erfahren.

iiRDS+VDI 2770: Ziemlich beste Freunde?

Jan Oevermann von

Bild: Anwenderportal

Dem Anschein nach konkurrieren die Standards iiRDS und VDI 2770 um die Vorherrschaft als Austauschformat für digitale Technische Dokumentation. Doch ein Blick hinter die Kulissen zeigt: Es wurde viel Arbeit investiert, um die beiden Standards in Einklang zu bringen.

Zurück in die Zukunft

Die Digitalisierung der modernen Industrie macht auch vor der Technischen Dokumentation nicht Halt. Durch immer individuellere Produktvarianten, weitverzweigte globale Lieferketten und eine Vielzahl an beteiligten IT-Systemen wächst die Menge technischer Unterlagen. Klassifizierende Metadaten und einheitliche Dateiformate sind im Informationsmanagement das Mittel der Wahl, um der Lage Herr zu werden. Die Maßnahmen sind jedoch oft unternehmensspezifisch geprägt oder stark abhängig von der verwendeten Software. Dadurch werden wesentliche Vorteile eines übergreifenden Informationsaustauschs verspielt.

Das PDF-Format stellt aktuell so etwas wie den Standard für die Auslieferung digitaler Handbücher dar. In den meisten Fällen entsprechen Handbücher im PDFFormat dem Nutzwert einer gescannten Variante der Papierdokumentation. Weitergehende Möglichkeiten für Filterung, Zuordnung oder Organisation bieten sie nicht. Eine paradoxe Situation, wenn man bedenkt, in welcher Fülle Metadaten und Struktur in modernen Redaktionssystemen vorhanden sind. So wird bei der Publikation sowohl ein Großteil wertvoller Zusatzinformationen verworfen als auch dem Abnehmer die Einordnung der Inhalte ungemein erschwert. Gerade Content-Delivery- Portale profitieren jedoch von den so genannten „intelligenten Informationen“ und können dadurch einen echten Mehrwert für Anwender generieren.

Standards für den Informationsaustausch

DCC Document kind classification code; die in der DIN EN 61355 geregelte Klassifikation für technische Unterlagen, die auch in der VDI 2770 referenziert wird; siehe auch DIN EN 61355-1:2009-03.
eCl@ss Datenstandard für die Klassifizierung von Produkten und Dienstleistungen auf Basis von international genormten Merkmalen; wird in der VDI 2770 für die Objekt-Referenzierung verwendet und kann in iiRDS ebenfalls benutzt werden.
E.T. Kein Standard für den Informationsaustausch aber der Extra-Terrestrial fügt sich so schön in die Reihe der Abkürzungen und Filmtitel ein...
iiRDS intelligent information Request and Delivery Standard; ein vom iiRDS-Konsortium entwickelter Open-Source-Standard für den Austausch von digitaler Technischer Dokumentation; spezifiziert ein Containerformat und eine RDF-basierte Domänenontologie; siehe auch iiRDS 1.0.1:2019-07.
IRI Internationalized Resource Identifier; die internationalisierte Version des Uniform Resource Identifier (URI); ein global eindeutiger Bezeichner in festgelegter Form mit den Unterarten URL (zum Beispiel Web-Adressen) und URN (zum Beispiel ISBN).
IRDI International Registration Data Identifier; die von eCl@ss verwendeten und international genormten Bezeichner für die Referenzierung von Objekten.
RDF Resource Description Framework; Methode zur Beschreibung von Beziehungen zwischen Ressourcen durch Aussagen, den so genannten Tripeln; kann in verschiedenen Formaten ausgedrückt werden, etwa als RDF/XML; Basis für die iiRDS-Metadatendatei.
VDI 2770 Richtlinie des VDI, die Mindestanforderungen an den Austausch von digitalen Herstellerinformationen für die Prozessindustrie festlegt; spezifiziert ein Containerformat und ein XML-basiertes Metadatenschema; siehe auch VDI 2770-1:2020-04.
XML Extensible Markup Language; eine medienneutrale Auszeichnungssprache für strukturierte Daten, wird für die Erfassung von Inhalten oder zur Serialisierung von Metadaten verwendet.

Eine neue Hoffnung

Die Hoffnung der Unternehmen ruht auf einem standardisierten Austauschformat für digitale Technische Dokumentation. Es kann sowohl die Kommunikation mit Zulieferern als auch den internen Informationsaustausch erheblich vereinfachen. Zugleich kann es als stabile Basis für die Abbildung moderner datengetriebener Use Cases für Content dienen. Entwickelt von unabhängiger Stelle und in Einklang mit den Anforderungen der Industrie soll der Standard die Brücke zwischen Organisationen und Systemen schlagen, um einen verlustfreien Informationsfluss zu ermöglichen. Metadaten spielen dabei eine zentrale Rolle bei der Zuordnung zu Produkt- und Informationstypen und sollen explizit zugänglich gemacht werden.

Zunächst getrennt voneinander haben sich zwei Initiativen zur Festlegung technischer Regeln gebildet. Sie verfolgen die genannten Ziele:

  • Eine Arbeitsgruppe des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) zur Ausarbeitung von Mindestanforderungen an digitale Herstellerinformationen für die Prozessindustrie; das vorrangige Ziel lautet, den Austausch zwischen Zulieferern und Kunden aus der Prozessindustrie zu standardisieren und das Regelwerk in die nationale und internationale Normung zu überführen.
  • Eine Arbeitsgruppe der tekom zur Ausarbeitung eines Austauschformats für Inhalte der Technischen Kommunikation mit dem vorrangigen Ziel, Informationen intelligent bereitstellen zu können und den herstellerneutralen Austausch zwischen Systemen (zum Beispiel Redaktionssystemen und Content-Delivery-Portalen) zu ermöglichen; darüber hinaus hat die Arbeitsgruppe das Ziel, informationsbezogene Metadaten in einer Domänenontologie zu standardisieren, soweit dies übergreifend sinnvoll ist.

In mehreren Jahren sind dabei zwei Spezifikationen entstanden, die eine festgelegte Kategorisierung für technische Informationen vorschlagen. Außerdem geben sie Dateiformate für Inhalt und Metadaten vor und definieren den Aufbau eines Austauschpakets.

Der Herr der Dinge

Beide Vorhaben verfolgen das gleiche Ziel. Die Anforderungen, die daraus entstehen, setzen sie aber unterschiedlich um. Die VDI 2770 legt den Fokus auf ganze Dokumente und bildet mit PDF-Dateien als Pflichtformat den aktuellen Stand in der Technischen Dokumentation ab. Anders iiRDS, der Standard löst sich vom Dokumentenkontext und setzt im Kern auf ein topicorientiertes Vorgehen mit verschiedenen Content-Formaten und semantischen Beziehungen. Je nach Situation und Zielgruppe können dem Nutzer relevante Informationseinheiten geliefert werden.

Um die notwendigen semantischen Beziehungen für ein nutzerzentriertes Content Delivery zu modellieren, wurde für iiRDS eine auf Technische Dokumentation fokussierte Ontologie entworfen. Sie gibt einen Rahmen für die Vergabe von Metadaten vor. Basierend auf einer Sammlung von typischen Use Cases wurde hier besonders der Bezug zum Kontext (Tätigkeit, Zeitpunkt, Zielgruppe) und der Bezug zu den Dingen (Produkt, Baugruppe, Werkzeug) in den Vordergrund gestellt.

Ob nun VDI 2770 oder iiRDS – jeder Ansatz hat Vor- und Nachteile, die sich darauf auswirken, welches Format für ein Unternehmen passt. Viele Zulieferer, die aktuell Papierdokumentationen mit ihren technischen Produkten ausliefern, werden eher auf die VDI-Richtlinie zurückgreifen. So können sie in Zukunft die Mindestanforderungen großer Einkäufer erfüllen. Die Anforderungen an eine modulare topicorientierte Dokumentation werden eher durch iiRDS erfüllt.

Eine wichtige Grundlage modernen Informationsmanagements bilden beide Standards ab: die eindeutige Identifikation von Inhalten, Metadaten und (physischen) Objekten, wie etwa Produkte oder Baugruppen. Erst dadurch wird die Beziehungsbildung möglich und eine universelle Austauschbarkeit gewährleistet. Während iiRDS durchgängig IRIs verwendet (deren Spezialisierung, die URL, kennt man aus dem Internet), setzt die VDI 2770 auf eine Kombination von domänenspezifischen IDs, den in eCl@ss verwendeten IRDIs und bestimmten Kodierungen. Dazu zählen die DCCs aus der DIN EN 61355 oder ClassIds für VDI-2770-Dokumentkategorien. Sie können seit Version 1.0 als so genannte „Komplexe Identitäten“ in iiRDS mit angegeben werden, so dass eine eindeutige Zuordnung über beide Standards weiterhin möglich bleibt.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede zeigen sich auch bei den konkreten technischen Vorgaben. Beide Standards nutzen als Container-Format ein ZIP-Archiv. Die Vorgaben zur Datei- und Verzeichnisstruktur im Container weichen aber voneinander ab. So macht die VDI-Richtlinie strenge Vorgaben zum Inhaltsformat (PDF/A und optionale Quelldateien). Bei iiRDS gibt nur die iiRDS/A-Variante Regeln für Dateiformate vor: XHTML5 oder PDF/A.

Die zentralen Metadaten werden bei der VDI 2770 pro Dokument als XML-Datei umgesetzt, bei iiRDS ist hingegen eine einzelne RDF-Datei für alle Dateien vorgesehen. Sie definiert auch die Zusammenhänge innerhalb des Gesamtpakets. Diese Aufgabe übernimmt bei der VDI-Richtlinie das so genannte Hauptdokument auf oberster Ebene (eine Art Inhaltsverzeichnis) sowie die verschachtelte Struktur des Paketinhalts.

Durch den Einsatz einer einzelnen RDF-Datei ergibt sich auch, dass iiRDS-Pakete aufgrund der hohen Komplexität nur durch spezielle Systeme erstellt und gelesen werden können. Beim VDI-Format bleibt hingegen durch relativ einfache Strukturen und XML-basierte Metadaten die Möglichkeit einer direkten Bearbeitung durch den Menschen bestehen.

Krieg der Welten

Die VDI 2770 integriert DIN EN 82045-2 und DIN EN 61355 und bringt einen erheblichen Teil von Vorgaben aus dem Dokumentenmanagement mit. Anders iiRDS, der Standard fokussiert sich auf semantische und funktionale Beziehungen zwischen verschiedenen Inhaltsarten und Produktbestandteilen. Reine Verwaltungsmetadaten wie Freigabe oder Statusübergänge rücken in den Hintergrund.

Weiterhin verfolgt iiRDS bei der Ausmodellierung der Metadaten den Ansatz der „Offenen Welt“. Er ist im semantischen Web verbreitet und erlaubt es dem Anwender, auf Basis der Ontologie neue Werte und Beziehungen zu definieren. Alle Modellierungen sind grundsätzlich erlaubt, solange sie nicht explizit eingeschränkt werden. So ist es ausdrücklich vorgesehen, dass zum Beispiel unternehmensspezifische Werte für Zielgruppen oder Produktlebenszyklusphasen ergänzt werden. Dies steht im Gegensatz zu den Vorgaben, die in der VDI-Richtlinie getroffen werden. Dort wird präskriptiv beschrieben, welche Modellierungen erlaubt sind.

Durch die Modellierungsansätze „offen“ und „geschlossen“ sowie den Umstand, dass der tekom-Standard neben Dokumenten noch eine Vielzahl weiterer Informationseinheiten zulässt, kann das Metadatenmodell der VDI-Richtlinie als Untermenge von iiRDS betrachtet werden. Auf Basis entsprechend vorbereiteter und reglementierter iiRDS-Daten kann also ein VDI-2770-Paket generiert werden, wenn auch häufig mit einem Informationsverlust auf Metadatenebene. Deutlich wird das anhand der Klassifikation von Dokumenten. Die 20 vordefinierten Dokumentarten aus iiRDS können den zwölf Dokumentkategorien aus der VDI 2770 eindeutig zugeordnet werden. Umgekehrt ist das jedoch nicht mehr ohne Zusatzwissen möglich.

Dokumenttypen in iiRDS und VDI 2770

iiRDS (Dokumentart) VDI 2770 (Dokumentkategorie)
Administrationsanleitung Bedienung
Montageanleitung Montage, Inbetriebnahme, Demontage
Stückliste Bauteile
CE-Konformitätserklärung Zeugnisse, Zertifikate, Bescheinigungen
Zertifikat Zeugnisse, Zertifikate, Bescheinigungen
Vertragliches Dokument Vertragsunterlagen
Elektronisches Typenschild Identifikation
Identifikationsdokument Identifikation
Installationsanleitung Montage, Inbetriebnahme, Demontage
Wartungsanleitung Inspektion, Wartung, Prüfung
Betriebsanleitung Bedienung
Teilekatalog Ersatzteile
Plan Zeichnungen/Pläne
Kurzanleitung Montage, Inbetriebnahme, Demontage
Reparaturanleitung Instandsetzung
Sicherheitsanleitung Allgemeine Sicherheit
Verkaufskatalog Vertragsunterlagen
Spezifikation Technische Spezifikation
Technische Zeichnung/Diagramm Zeichnungen/Pläne
Transportanleitung Montage, Inbetriebnahme, Demontage

Per Anhalter durch die Gremien

Nachdem im März 2016 die Arbeitsgruppe „Information 4.0“ der tekom ihre Arbeit mit dem Ziel aufgenommen hat, ein einheitliches Austauschformat für Technische Dokumentation zu definieren, konnte im April 2017 der erste Vorab-Entwurf von „iiRDS – intelligent information Request and Delivery Standard“ der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Etwa zur gleichen Zeit war der Fachbereich „Betrieb verfahrenstechnischer Anlagen“ im VDI mit der Ausarbeitung der „VDI-Richtlinie 2770 Blatt 1“ beschäftigt. Im Oktober 2017 kam es zu einem ersten Treffen der beiden Gremien, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Standardisierungsbestrebungen auszuloten.

Nach dem Beschluss zur Zusammenarbeit wurden die zur Kompatibilität notwendigen Umbauarbeiten in einem internen Exposé festgehalten und schrittweise innerhalb der Arbeitsgruppen umgesetzt. So wurden seit Version 0.9 von iiRDS die in der VDI 2770 obligatorischen Dokumentenmanagement-Metadaten integriert. Diese enthalten zum Beispiel Identitätsdomänen, Inhaltslebenszyklusphasen,Freigabe-Statusübergänge oder Bezüge zu Akteuren. Darüber hinaus wurden fehlende Dokumenttypen, Produktlebenszyklusphasen und Informationsthemen ergänzt. Nach dem Gründruck der VDI-Richtlinie wurde diese im Hinblick auf Unterordner in Dokumentcontainern so angepasst, dass eine Kompatibilität zu iiRDS gewahrt bleibt. Beide Standards haben sich aufeinander zubewegt, um einer Fragmentierung beim Austausch digitaler Dokumentation vorzubeugen.

Nach der Gründung des iiRDS-Konsortiums Anfang 2018 und der Veröffentlichung von „iiRDS 1.0“ im April wurden die Bestrebungen zur Zusammenarbeit wieder aufgenommen und ausgebaut. Ende 2018 hat das Konsortium einen „Implementation Guide“ in Auftrag gegeben. Der Guide beschreibt eine konkrete Umwandlung zwischen den Formaten und skizziert die Möglichkeit so genannter Hybridpakete. In Zuge dessen haben die Gremien weitere Mappings zwischen den Metadaten der Regelwerke festgelegt, außerdem haben sie gegenseitige Sitzungsbesuche beschlossen.

Inzwischen wurden die beiden Standards weiterentwickelt. Von iiRDS ist Version 1.0.1 verfügbar, die VDI-Richtlinie wurde Anfang April 2020 veröffentlicht. Daher wird eine überarbeitete Version des „Implementation Guide“ nötig, die in der ersten Hälfte des Jahres 2020 zur Verfügung stehen soll. Das große Interesse der Industrie an einer übergreifenden Lösung hat gezeigt, dass der Weg der Zusammenarbeit richtig und notwendig war, um austauschbare digitale Dokumentation möglich zu machen.

Das fünfte Element

Das zentrale Konzept der VDI-Richtlinie 2770 ist die Abbildung der physischen Produktstruktur in einer Verschachtelung von Dokumentcontainern. Dieses Matrjoschka- Prinzip (nach dem Bild der ineinander schachtelbaren russischen Puppen) ermöglicht, die Dokumentation eines Baugruppenherstellers relativ einfach in die übergeordnete Dokumentation des Gesamtprodukts zu integrieren oder auch zu ersetzen. Dabei bringt jeder Container seine eigenen Metadaten- und Verwaltungsinformationen mit. Auf diese Weise kann eine einfache Zusammenstellung der Gesamtdokumentation erfolgen, wenn alle Zulieferer ihre Dokumentation konform zur VDI 2770 abliefern.

Bislang sah iiRDS nur einen Container zur Auslieferung vor, in dem Content ausschließlich über die Metadaten eine hierarchische Struktur zugewiesen bekommt. In einem solchen Container sind zwar Unterordner möglich, haben aus semantischer Sicht jedoch keine Bedeutung. Was die Verschachtelung mehrerer iiRDS-Container ineinander angeht, hat die Spezifikation bis einschließlich Version 1.0.1 keine konkreten Aussagen getroffen. Eine direkte Abbildung der VDI-Logik war deshalb nicht ohne Weiteres möglich.

Die Matrjoschka-Container sind im allgemeinenNutzungskontext von iiRDS eine sinnvolle Erweiterung, etwa wenn es um die Integration von Zulieferdokumentation geht. Zur konkreten Form dieser verschachtelten Pakete wurde deshalb im Oktober 2019 eine Basis-Abstimmung über verschiedene Implementierungsvarianten innerhalb des Konsortiums durchgeführt, ein so genanntes „Technical Ballot“. Die bevorzugte Lösung wird aktuell in der iiRDS-Spezifikation verankert und mit der kommenden Version 1.1 in den Standard aufgenommen. Zusammen mit der finalen Version der VDI-Richtlinie und dem aktualisierten „Implementation Guide“ bildet iiRDS 1.1 somit die Grundlage für die Kompatibilität der beiden Standards.

Bild: Hybrid-Paket

Damit entsteht nun ein neues Element im Periodensystem der Paketformate: Ein hybrides Paket, das konform zu den Vorgaben beider Standards ist (abb. 01). Es kann sowohl von VDI-2770-Software als auch von iiRDS-kompatiblen Systemen eingelesen werden und erfüllt damit auch etwaige VDI-2770-Einkaufsbedingungen großer Konzerne. Zu beachten ist jedoch, dass die Inhalte zwar identisch für beide Lesarten sind – die Metadaten jedoch nicht. Die iiRDS-Datei enthält in einem solchen Kombi- Container wesentlich mehr Informationen als das VDI-Pendant. Ob sich in der Praxis das Hybrid-Paket durchsetzen wird oder zwei parallel generierte Pakete ausgeliefert werden, wird die Zukunft zeigen.

Die üblichen Verdächtigen

Beide Austauschstandards haben nicht zuletzt durch die unterschiedlich gesetzten Schwerpunkte ihre Daseinsberechtigung und werden für absehbare Zeit nebeneinander existieren. Dabei sind sie jedoch keineswegs inkompatibel, sondern können jeweils vom anderen profitieren, zum Beispiel durch den einfachen Einstieg in die VDI-2770-basierte Auslieferung von Dokumenten bis zur Ausbaustufe iiRDS, in der topicbasierte und vernetzte Informationen kontextsensitiv bereitgestellt werden. Durch die Zusammenarbeit der zuständigen Gremien sind die Formate gut aufeinander abbildbar und verfolgen gleiche Ideen und ähnliche Ziele. Das nützt vor allem Unternehmen, die sich nicht entscheiden wollen, auf welchen Standard sie in Zukunft setzen sollen, und bringt Licht in den Dschungel an Formaten. Mit einer guten Metadatenbasis und entsprechender Software ist es bereits möglich, beide Formate zu erzeugen oder eben Hybridpakete für den Austausch einzusetzen.

Die Vorgaben der Standards in Bezug auf Formate und Modellierung können darüber hinaus als etablierte Best Practices dienen. Das entkräftet auch das Auswahlkriterium der Verbreitung, das viele Firmen zur Beurteilung eines Standards heranziehen. Werden die Grundprinzipien eines soliden Informationsmanagements (Metadaten, Struktur und Identifikation) beachtet, ist der Schritt zu einem intelligenten Austauschformat nicht mehr weit. Die üblichen Verdächtigen dafür stehen bereits fest.

Abspann

Dieser Artikel wurde am 19.05.2020 veröffentlicht in Ausgabe 03/20 von technische kommunikation.

Normen und Standards zum Thema

  • DIN EN 61355-1:2009-03 „Klassifikation und Kennzeichnung von Dokumenten für Anlagen, Systeme und Ausrüstungen – Teil 1: Regeln und Tabellen zur Klassifikation“ (VDE 0040-3:2009-03, IEC 61355-1:2008)
  • DIN EN 62023:2012-08 „Strukturierung technischer Information und Dokumentation“ (IEC 62023:2012)
  • DIN EN 82045-2:2005-11 „Dokumentenmanagement – Teil 2: Metadaten und Informationsreferenzmodelle“ (IEC 82045-2:2004, VDE 0040-6:2012-08);
  • iiRDS 1.0.1:2019-07 „tekom iiRDS Standard – intelligent information Request and Delivery Standard“. Version 1.0.1. Release Date 12 July 2019. iirds.org
  • VDI 2770-1:2020-04 „VDI 2770 Blatt 1 – Betrieb verfahrenstechnischer Anlagen – Mindestanforderungen an digitale Herstellerinformationen für die Prozessindustrie – Grundlagen“

Weiterführende Literatur zum Thema