FAQs zur VDI-2770-Richtlinie

Eva-Maria Meier von

Abschlussarbeiten bei plusmeta

Seit der Richtlinienveröffentlichung im April 2020 haben wir mit unseren Kunden schon einige Projekte zu dem Thema bearbeitet. „Für wen lohnt sich das eigentlich?“, „Was muss unbedingt drin sein im Paket?“, „Wie geht man mit Dokumenten um, die in mehrere Dokumentkategorien passen?“ waren Fragen, die uns dabei immer wieder begegnet sind. Vielleicht haben Sie sich die ein oder andere Frage auch schon gestellt?

Diese und viele weitere Fragen zur VDI-2770-Richtlinie beantworten wir Ihnen in unserer neuen Blogserie. In diesem ersten Teil geht es um die Basics der Richtlinie. Im zweiten Teil beantworten wir komplexere im Projektverlauf aufkommende Fragen und im dritten Teil erfahren Sie, wie Sie VDI-2770-Pakete in plusmeta mit KI-Unterstützung im Handumdrehen erzeugen.

Was ist die VDI-2770-Richtlinie?

Die VDI-Richtlinie 2770 beschreibt ein Austauschformat, das effizientes Zusammenführen umfangreicher Dokumentation aus unterschiedlichen Quellen ermöglicht. Das zugrundeliegende Konzept aus einem Containerformat und einem Metadatenmodell bildet die Basis für einen funktionierenden digitalen Informationsaustausch.

Der vollständige Name der Richtlinie lautet VDI 2770 - Blatt 1: „Betrieb verfahrenstechnischer Anlagen - Mindestanforderungen an digitale Herstellerinformationen für die Prozessindustrie – Grundlagen“.

Für wen lohnt sich die VDI-2770?

Prozessindustrie

Die Richtlinie adressiert zunächst – wie in ihrem Namen ablesbar – die Prozessindustrie. Wenn komplexe Anlagen erneuert, erweitert oder verändert werden, müssen die Produktinformationen von teilweise hunderten unterschiedlichen Apparaten bzw. Equipments zusammengeführt werden.

Entlang des gesamten Produktlebenszyklus müssen die richtigen Informationen abrufbar sein. Werden z. B. Teile in der Anlage ausgetauscht, muss auch die zugehörige Dokumentation aktualisiert werden. Gesetzliche Vorgaben und daraus resultierende Audits zur Prüfung der Sicherheit können es erforderlichen machen, dass sogar das Materialzeugnis einer einzelnen Schraube nachzuweisen ist. Das entsprechend notwendige Dokumentenmanagement kann ganze Projektteams über Tage beschäftigen.

Das Konzept der VDI-2770-Richtlinie verspricht, durch die eindeutige, maschinenlesbare Zuordnung und Klassifizierung der Dokumente diese Herausforderungen anzugehen.

Zulieferer der Prozessindustrie

Zulieferer der Prozessindustrie müssen damit rechnen, dass die Dokumentation zu den gelieferten Produkten als VDI-2770-Paktekete gefordert sein wird. Dieser Umstand ist jedoch nicht nur Herausforderung, sondern auch eine Chance: Wenn Sie unterschiedliche Unternehmen beliefern, ist es einfacher, sich an einen Standard zu halten als zahlreiche individuelle Anforderungskataloge durchzuarbeiten.

Die Inhalte und PI-Klassifikationen aus einem CMS werden in vier Schritten zu iiRDS-Paketen.

Was ist drin im VDI-2770-Paket?

Schauen wir uns so ein VDI-2770-Paket doch einmal genauer an. Die Grafik zeigt alle wichtigen Aspekte von VDI-2770-Paketen. In den folgenden Abschnitten stellen wird Ihnen diese genauer vor.

Die Grafik zeigt ein VDI-2770-Paket mit der Dokumentation für eine Pumpe. Darin sind weitere VDI-2770-Pakete enthalten für die Obejkte enthalten, aus denen die Pumpe besteht. Auf der untersten Ebene sind die Dokument-Container zu sehen. Sie enthalten jweils das Dokument selbst als PDF/A-Datei und eine XML-Metadaten-Datei. Im Beispiel ist auch die Originaldatei mitgeliefert.

(1) Dokumentcontainer: Eine Klammer für jedes Dokument

Wir beginnen bei einem einzelnen Dokument, einer Betriebsanleitung (BA). Sie steckt als PDF/A-Dokument zusammen mit der Originaldatei („Free“) und einer XML-Metadatendatei in einem Dokumentcontainer. Dieser ZIP-Container bündelt alle Informationen zu einem Dokument, in diesem Fall zur Bedienungsanleitung.

(2) Dateiformat PDF/A für dauerhaften, digitalen Zugriff

Alle Dokumente müssen als PDF/A vorliegen. Dieses Dateiformat stellt sicher, dass die Dokumente langfristig zugreifbar und korrekt darstellbar sind. Die Richtlinie erlaubt nur PDF/A-Formate, bei denen der textuelle Inhalt elektronisch zugreifbar, sprich durchsuchbar ist (z.B. PDF/A-2a und PDF/A-3a). Eine Ausnahme gibt es für Zeugnissen, Zertifikaten und Bescheinigungen (Dokumentenkategorie 02-04). Da diese Dokumente häufig lediglich eingescannte Bildinformationen enthalten, sind weitere PDF/A-Varianten erlaubt. Die Originaldateien (vgl. „Free“ in der Grafik) mitzuliefern, steht den Paket-Erstellenden frei. [Quelle: VDI-2770, S.29 f.]

(3) Alle Metadaten pro Dokument in einer XML-Datei

Pro Dokument sind die Metadaten in einer XML-Datei zu liefern. Ein wichtiges Metadatum ist dabei die Dokumentkategorie. Die enthaltenen Dokumente müssen anhand ihrer Dokumentart und ihres Verwendungszwecks einer der 12 vorgegebenen Dokumentkategorien zugeordnet werden. Zusätzlich ist eine Einordnung nach DIN EN 63551 möglich (DCC – Document Kind Category Code) DIN EN 61355.

Durch Einordnung der Dokumente nach Verwendungszweck sollen die Inhalte leicht zu finden sein. Nach einem Blick auf die Dokumentkategorie ist klar, welche Informationen, in welchem Dokument stecken. Die Kategorien sind nach den typischen Informationsbedürfnissen bei entsprechenden Arbeitstätigkeiten im Produktlebenszyklus abgeleitet. [Quelle: VDI 2770, S. 27 f.]

Codes Dokumentkategorie Beispieldokumente
01-01 Identifikation Elektronischen Typenschild, Foto des Objekts, Hauptdokument
02-01 Technische Spezifikation Datenblatt, Lastenheft, Risikobeurteilung, mitgeltende Regelwerke
02-02 Zeichnungen, Pläne Schnittzeichnung, Explosionszeichnung, 3D-Modell, Wirkschaltplan
02-03 Bauteile Stückliste
02-04 Zeugnisse, Zertifikate, Bescheinigungen ATEX-Zertifikat, EU-Konformitätserklärung, Werkstoffzeugnis
03-01 Montage, Demontage Montage-Anleitung, Demontage-Anleitung, Aufstellungsplan, Fundamentplan
03-02 Bedienung Nutzungshinweise, Gebrauchsanleitung, Inbetriebnahme-Anleitung
03-03 Allgemeine Sicherheit Allgemeine Sicherheitshinweise
03-04 Inspektion, Wartung, Prüfung Inspektionsanleitung, Wartungsanleitung, Prüfplan, Kalibrieranleitung
03-05 Instandsetzung Reparaturanleitung
03-06 Ersatzteile Ersatzteilliste, Verbrauchsmaterialien
04-01 Vertragsunterlagen Lieferschein, Rechnung, Garantiebestimmung

[Quelle: VDI 2770, S.12]

Verwaltungsbezogene Metadaten werden pro Dokumentversion angegeben, z.B. Versionskennung, Freigabestatus und Sprache. [Quelle: VDI 2770, S. 25f]

Neben der Angabe der Dokumentkategorie ist die Zuordnung der Dokumente zu Objekten ein zentrales Metadatum. Für jedes Objekt muss mindestens ein Objektbezug hergestellt werden. Details dazu verraten wir unter Punkt (5) „Produktbezug“ und weiter unten in einer anderen Frage bzw. Antwort.

(4) Dokumentationscontainer zum Bündeln

Es wird also für jedes Dokument ein Dokumentcontainer erstellt. Anschließend werden alle Dokumentcontainer zu einem Objekt zusammen mit einem Hauptdokument in einem Dokumentationscontainer zusammengefasst. Dieses Hauptdokument wird als eine Art Inhaltsverzeichnis in Form einer XML-Datei und eines PDF/A-Dokuments ausgegeben. Warum das so ist, erfahren Sie weiter unten.

Besteht ein Produkt aus mehreren Teilen, wird die Produktstruktur in verschachtelten Dokumentationscontainern abgebildet. Das Zippen der Dateien erleichtert die Übergabe der gesammelten Dokumente und Metadaten-Dateien. Außerdem können Sie optional die Integrität der Dokumentation prüfen, indem Sie Prüfsummen pro Paket berechnen. So ist jederzeit nachvollziehbar, ob sich ein Paket verändert hat. Gleiche Prüfsumme bedeutet „keine Änderung“ bzw. „gleicher Inhalt“. [Quelle: VDI 2770, S. 31ff]

Die Grafik zeigt ein VDI-2770-Paket bzw. einen Dokumentationscontainer. Dieser enthält weitere Dokumentationscontainer. Auf der untersten Ebene sind Dokumentcontainer zu finden.

(5) Worum geht’s? - Produktbezug

Damit Informationen gezielt abrufbar sind, braucht jedes Dokument einen Bezug zum Produkt. Alle Dokumente zu einem Produkt bzw. zu einem Produktbestandteil (beides „Objekt“ laut Richtline) werden ebenfalls in einem Dokumentationscontainer geklammert und dem Produkt zugeordnet.

Besteht ein Produkt aus mehreren Bestandteilen, enthält auch der entsprechende Dokumentationscontainer dieselbe Struktur und entsprechende Unterpakete (untergeordnete Dokumentationscontainer). Durch die Analogie im Aufbau ist es möglich, Veränderungen am Produkt direkt in die Dokumentation zu übertragen. Werden einzelne Teile des Produkts ausgetauscht oder verändert, können die dazugehörigen Dokumentationscontainer ebenfalls ausgetauscht oder aktualisiert werden. [Quelle: VDI 2770, S. 26f]

(6) Hauptdokumente sorgen für den Überblick

Jedes Paket muss ein Hauptdokument als Inhaltsverzeichnis in Form eines PDF/A-Dokuments und einer XML-Datei mitbringen. In diesen Hauptdokumenten sind die jeweiligen Unterpakete aufgeführt. Eine Besonderheit von Hauptdokumenten ist, dass sie nur genau einem Objekt zugeordnet sein dürfen. [Quelle: VDI 2770, S. 20]

Das Hauptdokument liegt zum einen als für Menschen gut lesbares PDF/A vor (vgl. Beispiel in der Grafik unten), zum anderen sind die gleichen Informationen in der maschinenlesbaren XML-Datei auf derselben Ebene zu hinterlegen.

Das Beispiel zeigt ein Hauptdokument mit 5 Einträgen.

Nicht alles ist geregelt

Die Inhalte, das Änderungsmanagement sowie die Vollständigkeit und die Richtigkeit der Dokumente selbst werden nicht von der Richtlinie behandelt. [Quelle: VDI 2770, S.5]

Was macht man mit Dokumenten, die nicht eindeutig zu EINER Dokumentkategorie passen?

Die Richtlinie sieht vor, dass jedes Dokument entsprechend seinem Inhalt, seiner Art und seiner Bedeutung einer Dokumentkategorie zugeordnet wird [Quelle: VDI 2770, S.11].

In der Praxis enthalten Dokumente oft Informationen aus mehreren Dokumentkategorien, z.B. enthalten Betriebsanleitungen Technische Daten (02-01 Technische Spezifikation), Informationen zur Montage oder Inbetriebnahme (03-01 Montage, Demontage) sowie zur Störungsbehebung (03-05 Instandsetzung).

Zwei Lösungsansätze sind möglich: Entweder man zerlegt das Ausgangsdokument und erstellt daraus Dokumente für jeweils eine Dokumentkategorie. Oder man nutzt die in der Richtlinie beschriebene Möglichkeit, in Ausnahmefällen mehrere Dokumentkategorien zu einem Dokument zuzuweisen.

Wir sind gespannt, welches Vorgehen sich in der Praxis etablieren wird. Aktuell scheint der Trend eindeutig zum Zuweisen mehrerer Dokumentkategorien zu gehen.

Wie stellt VDI-2770 die Verbindung zwischen den Dokumenten und den Produkten sicher?

Das Datenmodell enthält für die Objektbeziehung mehrere Wege. Grundsätzlich werden Objekttyp-Bezüge und Bezüge auf individuelle Objekte unterschieden. Ein Objekttyp-Bezug kann z. B. über eine Bestellnummer, eine Produktnummer oder eine EAN (European Article Number), angegeben werden. Der Wert bezieht sich dabei immer auf eine Reihe von Objekten.

Beim Bezug zu individuellen Objekten werden die Dokumente exakt einem realen Objekt zugeordnet: Seriennummern oder IDs bzw. URI entsprechender der DIN SPEC 91406 geben solche instanziellen Produktbezüge an. Ein Objekt kann auch durch mehrere IDs identifiziert werden, z. B. über die Seriennummer des Herstellers und die Equipment-ID des Anlagenbetreibers. Mindestens eine der IDs muss auf dem Produkt direkt zu finden sein. Idealerweise auf dem Typenschild oder in dessen unmittelbarer Umgebung [Quelle: VDI 2770, S. 26].

Die Grafik zeigt ein VDI-2770-Paket, das einen instanziellen Bezug zu einem einzelnen Pumpenkörper hat. Ein Dokumentcontainer in dem Paket bezieht sich dagegen auf mehrere Produkte einer Serie.

Für die Hauptdokumente und damit auch für alle Objekt-Pakete (bzw. Dokumentations-Container) gilt eine Einschränkung: Sie dürfen jeweils nur für ein individuelles Objekt gelten. Das hat in voller Konsequenz ganz schön viele Container zur Folge. Liefert man 500 Produkte aus einer Serie an ein Unternehmen, müssen auch 500 VDI-2770-Pakete mit identischen Dokumenten geliefert werden.

Was aus Redakteur:innen-Sicht nach jeder Menge Overhead und redundanten Daten klingt, ist der Kern des Konzepts und Schlüssel für die eindeutige Zuordnung. Die meisten Unternehmen werden die Mehrfachdatenhaltung durch intelligente Verwaltung in Produkt- oder Enterprise Management Systemen ausgleichen. Der Standard soll aber auch ohne eine solche Unterstützung funktionieren.

Wie Sie die für die Prozessindustrie typischen Angaben zu Technischen Plätzen und Equipments in VDI-2770-Paketen angeben können, erfahren Sie im zweiten Teil unserer Blogserie.

Wie tief soll man die VDI-2770-Pakete schachteln?

VDI-2770-Pakete folgen in ihrem Aufbau der Produktstruktur. Ein „Objekt“ definiert die Richtlinie als eine „Betrachtungseinheit, die in einem Prozess der Entwicklung, Realisierung, des Betriebs und Entsorgung behandelt wird“ [Quelle: VDI 2770, S.9].

Ein Objekt kann aus anderen Objekten zusammengesetzt sein. Objekte im Sinne der Richtlinie sind z. B. Bauteile, Baugruppen, Apparate, Kraft- und Arbeitsmaschinen oder ganze technische Anlagen [Quelle: VDI 2770, S. 4].

Was Unternehmen als Bauteil betrachten, kann unserer Erfahrung nach unterschiedlich ausfallen. Dementsprechend sind wir gespannt, wie sich die Umsetzung in der Praxis entwickelt. In unseren Projekten war meist pragmatisches Vorgehen mit eher flachen Strukturen gefragt.

Wie erstellt man ein VDI 2770 Paket?

Natürlich mit plusmeta! 😊 Unsere eigenentwickelte KI unterstützt Sie dabei, die passenden Dokumentenkategorien zu finden und den eindeutigen Produktbezug der Dokumente herzustellen. Die eingebaute Validierung stellt sicher, dass alle geforderten Daten vorhanden sind. Ein standardkonformes Paket mit der entsprechenden Struktur und den geforderten Metadaten sowie Übersichtsdokumenten generiert plusmeta innerhalb von Sekunden.

Wie das aussieht, zeigen wir Ihnen gerne in einer Demo. Weitere Informationen zu VDI 2770 finden Sie außerdem auf unserer Webseite.

Auch andere Standardformate zum digitalen Datenaustausch erstellen Sie mit plusmeta im Handumdrehen, z. B. iiRDS Pakete. Wie das geht, lesen Sie hier. Wenn Sie mehr über das Zusammenspiel von iiRDS und VDI 2770 erfahren wollen, empfehlen wird Ihnen diesen Blogbeitrag.

Wir haben Ihre Frage zu VDI-2770 nicht beantwortet? Schreiben Sie uns eine E-Mail an hallo@plusmeta.de!

So sieht eine Abschlussarbeit bei plusmeta aus!

Melina Kininger von

Abschlussarbeiten bei plusmeta

Vier Monate hatte ich auf diesen Moment hingearbeitet. Dann war es so weit: Vor etwa einem Monat habe ich meine Bachelorarbeit abgegeben. plusmeta stand mir während meiner Bearbeitungszeit mit Rat und Tat zur Seite. Und das nicht nur bei mir: plusmeta hat in den letzten beiden Jahren verschiedenste Studenten beim Schreiben ihrer Abschlussarbeiten unterstützt.

In diesem Beitrag gebe ich Dir einen Einblick in diese Abschlussarbeiten und erzähle Dir, was Dich erwartet, wenn auch Du Deine Abschlussarbeit bei uns schreibst.

Meine Abschlussarbeit bei plusmeta

Zunächst möchte ich Dir etwas über meine Abschlussarbeit erzählen: Begonnen hat alles mit meiner Freude an informativen Blogs und dem Ziel, Teil eines Start-ups zu sein. Ich wollte meine Abschlussarbeit in keinem großen Unternehmen schreiben. Mir war es wichtig, dass meine Arbeit geschätzt wird und dem Unternehmen wirklich etwas nützt. Zudem war plusmeta bei der Themenwahl offen und ich konnte meine eigenen Vorstellungen einbringen.

Auch die Software, die plusmeta anbietet, fand ich sehr interessant - gerade als Studentin des Studiengangs Kommunikation und Medienmanagement. In meinem Studium ging es in vielen Vorlesungen und Projekten nämlich um das Thema Metadaten. Als ich las, dass die plusmeta-Plattform genau diese Metadaten automatisch vergeben kann, war für mich klar: Ich möchte meine Abschlussarbeit bei plusmeta schreiben.

Darum gings

Du fragst Dich jetzt bestimmt, welches Thema mich die darauffolgenden vier Monate beschäftigte. Meine Arbeit drehte sich nicht direkt um die plusmeta-Plattform - was manch einer vielleicht vermutet hätte. Ich wollte mich in meiner Bachelorarbeit viel mehr darauf konzentrieren, das Unternehmen bekannter zu machen.

Wie ich Dir bereits erzählt habe, liebe ich informative Blogs. Dieses Interesse wollte ich in meine Abschlussarbeit miteinbringen. Meine Arbeit sollte sich daher um ein Marketing-Instrument drehen, das eine große Wirkung hervorrufen kann und von dem nicht nur das Unternehmen profitiert. Die Rede ist von einem Corporate Blog.

Dabei stellte ich mir in meiner Abschlussarbeit folgende Frage: Welche Aspekte sind relevant und müssen beachtet werden, damit ein Leser letztendlich zum Kunden wird und das Content-Marketing über einen Blog erfolgreich ist? Das erarbeitete Wissen habe ich dann in einem Schreibkonzept für diesen Blog umgesetzt.

Und jetzt rate mal, was die Basis für zukünftige Blog-Beiträge darstellt? Genau, mein Schreibkonzept! Ich persönlich finde es ganz schön cool zu wissen, dass meine Arbeit Früchte trägt und plusmeta davon profitieren kann.

Endlich geschafft!

Obwohl mir die Abschlussarbeit Spaß machte, war ich doch ziemlich erleichtert, als ich das Ganze hinter mir hatte. So war es ein pures Glücksgefühl für mich, die Bachelorarbeit über den Tisch des Sekretariats der Hochschule zu schieben.

Melina mit ihrer Abschlussarbeit

Das Beste aus zwei Welten

Neben der großen Unterstützung, die ich jeden Tag vom gesamten Team bekam, konnte ich auch einen Einblick in die Arbeit bei plusmeta bekommen. Meine Abschlussarbeit habe ich nämlich mit einer Werkstudentenstelle kombiniert. So hatte ich das Beste aus zwei Welten. Ich konnte meine Bachelorarbeit schreiben, gleichzeitig Praxiserfahrung sammeln und noch Geld verdienen.

Unterstützung auch bei weiteren Abschlussarbeiten

Aber jetzt genug von meiner Abschlussarbeit! Dich interessiert bestimmt, in welchem Rahmen sich die anderen Abschlussarbeiten bewegten, die von plusmeta unterstützt wurden. Die Abschlussarbeiten wurden zwar nicht direkt bei uns geschrieben, jedoch haben wir mit den Studenten ausführliche Fachgespräche geführt und ihnen den kostenfreien Zugang zu unserer Software ermöglicht.

Im Gegensatz zu meiner Bachelorarbeit, beschäftigten sich die anderen Arbeiten direkt mit der plusmeta-Plattform. Ein wichtiger Bestandteil aller Abschlussarbeiten: Metadaten. Die Themen reichten dabei von der Entwicklung eines Metadatenkonzepts auf Basis von iiRDS bis hin zur metadatenbasierten Dokumenterstellung.

Damit Du eine bessere Vorstellung über den Inhalt der Abschlussarbeiten bekommst, möchte ich Dir einen kleinen Einblick in drei von ihnen geben:

Dokumentationserstellung auf Basis von Metadaten

Lisa Geiger beschäftigte sich im Rahmen ihrer Abschlussarbeit mit metadatenbasierter Dokumenterstellung. Hierzu betrachtete sie die Nutzung „intelligenter Inhalte“ zur Erstellung von kundenspezifischen Dokumenten. Diese Inhalte meinen hierbei modularisierte und mit Metadaten angereicherte Texteinheiten, die zu größeren Strukturen zusammengebaut oder als kompakte Einzelmodule abgerufen werden können.

Zunächst führte sie eine Literaturrecherche durch, in welcher verschiedene Methoden zur Metadatenvergabe diskutiert wurden. Im nächsten Schritt testete sie die automatische Metadatenvergabe für Inhalte aus einem ABB-Betriebshandbuch. Und rate mal mit welcher Software sie das tat. Na klar, mit plusmeta!

Intelligente Informationen für die Halbleiterindustrie

Eine weitere Abschlussarbeit drehte sich ebenfalls um intelligente Inhalte, genauer gesagt um intelligente Informationen. Lena Padeken, übrigens auch eine treue Blog-Leserin, entwickelte ein Metadatenkonzept basierend auf dem Standard iiRDS. Erstellt wurde das Metadatenkonzept für ein Halbleiterunternehmen.

Aus dieser anfänglichen Aufgabenstellung entwickelte Lena ein ontologisches Metadatenmodell. Dieses verknüpfte sie dann in plusmeta durch die automatische Metadatenerkennung mit dem Content.

Das Ergebnis der Masterarbeit zeigt unter anderem die Vorteile der standardisierten Metadatenvergabe und die vielfältigen Möglichkeiten der Content-Darstellung. Darüber hinaus gibt die Masterarbeit Anreize für die Nutzung und Weiterentwicklung von iiRDS.

Entwicklung eines topic-basierten Handbuchs

Die dritte Abschlussarbeit, die ich Dir vorstellen möchte, steht erst in den Startlöchern. Maximilian Neidhart entwickelt in seiner Abschlussarbeit ein topic-basiertes Handbuch anhand des CoSMOS-Modells für eine Publikation in einem Content-Delivery-Portal. Dieses CoSMOS-Modell wurde von Jan, dem Geschäftsführer von plusmeta, in seiner Doktorarbeit entwickelt.

plusmeta möchte Maximilian nutzen, um die Ergebnisse der automatischen Metadatenvergabe mit der einer manuellen Metadatenvergabe zu vergleichen. Dabei soll mit der plusmeta-Plattform ein semantisches Netz aufgebaut werden.

Tolles Feedback

Uns macht es große Freude mit unserem Know-how und der plusmeta-Plattform die Forschung zu unterstützen. Da freut es uns umso mehr, wenn wir tolles Feedback von den Studenten erhalten.

Lena sagte über die Zusammenarbeit mit uns: „Bei allen weiteren Fragen habe ich immer eine schnelle und hilfreiche Antwort erhalten. Auch vor ausschweifenden Fachgesprächen ist plusmeta nicht zurückgeschreckt. Somit möchte ich mich für die gemeinsame Zusammenarbeit und die hilfreichen Beiträge bedanken!“

Auch über das Feedback von Lisa freuten wir uns sehr: „Für mich war eure Unterstützung sehr wichtig für das Gelingen meiner Masterarbeit. Ihr habt euch für mich als Neuling auf dem Gebiet der automatisierten Metadatenvergabe sehr viel Zeit genommen und mir eure Software-Funktionalitäten ausführlich erklärt.“

Abschlussarbeit bei plusmeta - Das erwartet dich

Bei plusmeta eine Abschlussarbeit zu schreiben heißt, die Arbeit in einem jungen und dynamischen Team kennenzulernen. Neben einem Arbeitsplatz erhältst Du alle nötigen Dinge, die Du für die Arbeit brauchst. Auch für Nervennahrung ist im plusmeta-Büro gesorgt.

plusmeta-Team unterstützt bei Abschlussarbeiten

Das gesamte Team steht Dir vor und während des Bearbeitungszeitraums zur Seite. In regelmäßigen Besprechungen werden Dein Fortschritt und aufkommende Fragen geklärt. Dabei profitierst Du von der akademischen Erfahrung des plusmeta-Teams. Der Großteil unseres Teams hat nämlich einen Bachelor- oder Masterabschluss. Jan kann sogar einen Doktortitel sein Eigen nennen.

Damit behaupte ich einfach mal, dass man bei plusmeta als Student bestens versorgt ist - und ich spreche aus Erfahrung :wink: .

Deine Abschlussarbeit bei uns

Falls auch Du an einer Bachelor- oder Masterarbeit bei uns interessiert bist, dann Ohren gespitzt: Wir sind stets offen für neue Abschlussarbeiten - egal ob sie direkt bei uns im Unternehmen geschrieben werden oder wir Dich mit Informationen zu unserer Software oder einem Testzugang unterstützen können.

Melde Dich gerne bei uns! Gemeinsam klären wir Deine Vorstellungen und unseren Bedarf ab. Vielleicht hältst auch Du bald Deine Abschlussarbeit mit unserem Logo auf dem Deckblatt in der Hand.

Wir freuen uns auf Deine Mail an jobs@plusmeta.de.

iiRDS in Theorie und Praxis. Teil 2 - iiRDS-Pakete mit KI-Unterstützung

Eva-Maria Meier von

Teaserbild iiRDS-Paketgenerierung mit KI-Unterstützung von Software

Der Standard iiRDS erleichtert den Austausch von Metadaten zwischen verarbeitenden Systemen, wie zum Beispiel einem Redaktionssystem und einem Content-Delivery-Portal. Doch was passiert, wenn iiRDS auf die mit Leben gefüllte PI-Klassifikation eines Redaktionssystems trifft?

Nachdem Mark Schubert im ersten Teil der Blogserie iiRDS in Theorie und Praxis gezeigt hat, wie man die PI-Klassifikation und iiRDS mit OWL-Mappings zusammenführt, erfahren Sie im zweiten Teil der Serie, wie Sie KI-basierte Software dabei unterstützt, CMS-Inhalte in konforme iiRDS-Pakete zu packen. Denn in der Regel müssen große Bestandsdatenberge bearbeitet werden, wenn moderne Anwendungen für alle Produktvarianten ausgerollt und nicht als einsame Leuchttürme für Beispieldaten stehen bleiben sollen.

plusmeta – Metadaten automatisch

Haben Sie schon einmal mit dem iiRDS-Open Toolkit gearbeitet? Wenn ja, dann kennen Sie bereits den „kleinen Bruder“ von plusmeta. Wie in plusmeta können Sie mit dem iiRDS-Open-Toolkit manuelle iiRDS-Metadaten vergeben und iiRDS-Pakete generieren. In plusmeta unterstützt Sie zusätzlich unsere eigenentwickelte Künstliche Intelligenz (KI) bei der Vergabe der Metadaten. Teilweise kann diese die Aufgabe sogar komplett für Sie übernehmen. Sie prüfen die Ergebnisse anschließend nur noch.

plusmeta ist eine webbasierte Software, die mithilfe von KI semantische Metadaten an Produktinformationen vergibt. Unsere KI ist auf die Inhalte der Technischen Kommunikation spezialisiert. Die KI ersetzt die Arbeit von Technischen Redakteur:innen dabei nicht, sondern unterstützt, schnell und zielsicher die passenden Werte zu setzen. Laut den Erhebungen unserer Kunden sind mit plusmeta Aufwandseinsparungen von bis zu 80% erreichbar.

In 4 Schritten zu iiRDS-konformen Metadaten

Damit Sie die Pakete im Produktivbetrieb wie von Zauberhand generieren können, sind wenige Konfigurationsschritte notwendig.

Ganz ähnlich wie im ersten Blogartikel dieser Serie beschrieben, werden auch in plusmeta die vorhandenen Metadaten eingelesen und auf die iiRDS-Konzepte gemappt. Zusätzlich erkennt die KI weitere relevante Metadaten. Das Ergebnis wird nach einer Prüfung durch Redakteur:innen automatisch als iiRDS-Paket gespeichert.

In den folgenden Abschnitten wird jeder dieser Schritte im Detail erläutert.

Die Inhalte und PI-Klassifikationen aus einem CMS werden in vier Schritten zu iiRDS-Paketen.

Schritt 1: Importieren - Content aus dem CMS

Um die Inhalte mit allen nutzbaren Informationen aus dem CMS zu ziehen, nutzen wir bei plusmeta am liebsten HTML. Denn ein HTML-Export liefert bereits alle Informationen für die Darstellung in den späteren Zielsystemen (z.B. Content-Delivery-Portal). Des Weiteren kann über eine Navigationsseite (index.html) der Zusammenhang zwischen den Informationsbausteinen mitgeliefert werden.

Entscheidend ist, dass der HTML-Export die im CMS vergebenen Metadaten enthält - im Idealfall inklusive eindeutiger Identifikatoren und Angaben zur Klasse. Je nach eingesetztem CMS können Sie den HTML-Export und die darin enthaltenen Daten selbst konfigurieren, z.B. bei Schema ST4 über eine entsprechende OMD-Produktion. Bei Cosima von Docufy sind die Metadaten im DYXML enthalten, wenn man das aktuelle Layout-Paket verwendet.

Namen sind dabei nur Schall und Rauch, denn Benennungen bzw. Labels können sich ändern. Um eine stabile, sicherere Verbindung zu schaffen, setzen wir in der Regel auf Identifikatoren und IDs. Indem wird beispielsweise die von iiRDS vorgegebenen URI (Unique Ressource Identifier) für die iiRDS-Klassen und -Beziehungen verwenden, ist sichergestellt, dass auch über Systemgrenzen hinweg „dasselbe Ding“ aus iiRDS eineindeutig gemeint ist.

Die Art und Weise, wie man Metadaten aus den CMS bekommt, kann sehr unterschiedlich ausfallen. Das folgende konstruierte Beispiel zeigt einige der Varianten in einer Datei. Die Metadaten befinden sich in der HTML-Datei im <head> in den <meta …>-Tags:

Beispiel mit unterschiedlichen Formen, wie die Metadaten in HTML landen können

Das Attriubut „name“ enthält die Angaben zu Klassen bzw. zur Beziehung, über die ein Wert vergeben wird. Im Attribut „content“ steht der Metadatenwert.

Die Tabelle zeigt empfehlenswerte Vorgehensweisen für die unterschiedlichen Exportformen, in denen Metadaten in den HTML-Exporten vorkommen können.

Zeile HTML Vorgehen
5 Label von Klasse und Wert Alle Klassen und Werte mit Identifikatoren in plusmeta anlegen und über die Labels mappen.
6 Klasse mit Identifikator und Wert als ID Identifikatoren der Klasse in plusmeta übernehmen. Für sprechende Labels in plusmeta ist eine weitere Datei notwendig, welche die Labels zu den IDs enthält.
7 Klasse und Identifikator mit IDs Eine weitere Datei ist notwendig, die zu den IDs der Klassen und Werte die passenden Labels enthält.
8 Im CMS gemappte iiRDS-Werte Bei Werten, die schon im CMS eindeutig gemappt werden können, ist die einfachste Lösung, die iiRDS-Identifikator bereits im CMS zu hinterlegen und ins HTML zu schreiben. Wichtig ist dabei, die exakten iiRDS-Identifikatoren zu verwenden.

Enthält der Export systemspezifische IDs, z.B. die CMS-ID der Metadaten (Zeile 7 im Beispiel), werden diese idealerweise auch in plusmeta hinterlegt. Dadurch sind beliebige Durchläufe aus Im- und Export möglich. Die Systeme erkennen die Metadaten wieder. Dieselben Werte werden nicht mehrfach, ohne Verbindung neu angelegt.

Die bevorzugte Variante ist aus plusmeta-Sicht die in Zeile 6 gezeigte Variante. Die Klasse und die vergebenen Werte sind eindeutig anhand der URI und der ID identifizierbar. Zugehörige Labels können über einen Eigenschaftenimport leicht hinzugefügt werden.

Schritt 2: Mappen – Was nicht passt, wird passend gemacht!

Ist der Import der CMS-Metadaten vorbereitet, kommt als nächster Schritt die Definition von Mappings. Ganz ähnlich wie im ersten Blogartikel der Serie von Mark Schubert beschrieben, werden auch in plusmeta Mappings definiert, um die tief verschachtelten PI-Taxonomien (PI-Class®) auf die passenden iiRDS-Konzepte abzubilden.

Zusammenhang von iiRDS-Metadaten und PI-Klassifikationen.

plusmeta setzt wie iiRDS auf das Konzept Metadatenwerte über Beziehungen zu vergeben. Das hat den Vorteil, dass auch die Beziehung klassifiziert werden kann. Beispielweise kann die Klasse „Dokumentart“ sowohl eine Beziehung „hat Dokumentart“ (für Dokumente) als auch eine Beziehung „ist geeignet für Dokumentart“ (für Topics) haben.

Beim Modellieren der Beziehungen unterstützt Sie plusmeta z.B. durch die Darstellung der Beziehungen in einem Knowledge Graph. So können Sie beispielsweise angeben, dass bei einem Input „Informationsbezogen intrinsisch = Aufbau“, die folgenden iiRDS-Beziehungen für die entsprechende Information Unit gezogen werden:

  • has topic type = Reference (generic)
  • has subject = Overview control element

Das Prinzip von iiRDS ausschließlich Werte und keine Klassen bei der Vergabe zuzulassen ist in plusmeta ebenfalls das präferierte Vorgehen. Für unternehmensspezifisch erweiterte Werte (dunkelblauer Wert „Operator“ in der Grafik) ist es empfehlenswert, sich ein Konzept für die Identifikatoren zu überlegen. Unternehmensspezifische Namensräume und URIs können genutzt werden. Alternativ kann plusmeta global eindeutige IDs (UUID) als Identifikatoren erzeugen. Diese sollten dann entsprechend auch angrenzenden Systemen übernommen werden.

Schritt 3: Erweitern – Eine Frage der Perspektive

In vielen Fällen ist die Arbeit allein mit dem Mappen nicht getan: die im CMS gepflegten Metadaten reichen oft nicht aus. Der Fokus der in CMS gepflegten Metadaten liegt in der Regel auf der Erstellung der Technische Dokumentationen. Das heißt die Inhalte sind mit Metadaten ausgezeichnet, die bei der Aggregation von Dokumenten oder der Filterung für spezifische Produktvarianten helfen. Beispiele dafür sind Gültigkeiten wie Produktvarianten-Nummern oder variantenkennzeichnende Merkmale. Für die anwendungsorientierte Navigation durch modulare Inhalte in Content-Delivery-Portalen sind dagegen Metadaten aus Anwender:innen-Perspektive wichtig, z. B. die einzelnen Bestandteile, Funktionen oder die Merkmale der Produkte.

Wurden diese trotz PI-Klassifikationsmodell vergessen oder nachlässig gepflegt, weil sie bisher keine Auswirkung hatten, können die Informationen in plusmeta leicht von der KI verifiziert oder ergänzt werden. Die intrinsischen Merkmale sind sogar das Spezialgebiet unserer KI, denn um was es in den Informationsbausteinen geht, lässt sich aus den Texten sehr gut ableiten. Unsere KI-Werkzeugkoffer bringt dafür folgende Tools mit:

Methode Anwendungsfälle
Knowledge Graph

Vergabe über definierte Beziehungen zwischen Metadaten.

Werte, die über Beziehungen abgeleitet werden können:
  • Produktvarianten und dazugehörige Merkmale, z.B. Produktvariante T3-H1 hat als Nennspannung 230 V, die Höhe 45 cm und das Produktfeature Heizung.
  • Information dazu, welche Bauteile oder Produktvarianten von welchem Zulieferer kommen.
  • Abhängigkeiten abbilden, die die Vergabe erleichtern, z. B. „Handlung“ so einschränken, dass es nur bei Topics vom Typ „Aufgabe (generisch)“ auftaucht.
Regelbasierte Erkennung

Vergabe auf Basis von Regeln zu im Text gefundenen Indikatoren.

Werte, die im Text direkt oder als Synonyme auffindbar sind:
  • Komponenten bzw. Bauteile
  • Werkzeuge, Schmierstoffe etc. werden zwar in den Texten genannt, sind aber nicht gesondert ausgezeichnet.
Extraktoren

Werte-Extraktion anhand definierter Muster.

Werte, die spezifischen Mustern folgend und nicht als Werteliste vorgehalten werden sollen:
  • Versionskennungen
  • Datumsangaben, z. B. Veröffentlichungsdatum
  • Produkt-Identifikatoren, z. B. Seriennummer, Auftragsnummer, GTIN, DIN SPEC ID, etc.
Machine Learning

Vorhersage der Metadaten mithilfe eines trainierten KI-Modells.

Werte, die nicht direkt aus dem Text ablesbar sind, aber anhand komplexer, durch die KI identifizierter Muster zuweisbar sind:
  • Produktlebenszyklusphase
  • Informationsthema
  • Topictyp
  • Qualifikation

Die Methoden können über Fallback-Mechanismen kombiniert werden, sodass z. B. die Regelbasierte Erkennung einen Wert liefern kann, wenn kein mapping-fähiger Wert im Input enthalten war.

Mut zur Lücke

iiRDS bringt ein umfangreiches Vokabular mit. Das heißt aber nicht, dass alle vorhanden Klassen und Werte an allen Objekten genutzt werden müssen. Welche Metadaten gesetzt werden sollen, legt iiRDS nicht fest.

In manchen Fällen gilt auch die Maxime „Mut zur Lücke“. So sind die iiRDS-Klassen Produktlebenszyklusphase und Informationsthema beinahe komplementär zueinander. Wenn ein Wert aus einer der beiden Klassen vergeben ist, ist schon das Wichtigste klar.

Letztendlich entscheiden Sie, welche Metadaten Sie für Ihre Anwendungen brauchen. Wir empfehlen den Gesamtprozess zu analysieren und zu prüfen, welche Metadaten wo benötigt werden und auf dieser Basis zu entscheiden, welche Metadaten vergeben werden sollen.

Schritt 4: Ausgeben – Alles gut verpackt

Der letzte Schritt ist die Ausgabe der Inhalte und erkannten Metadaten als iiRDS-Pakete. Hier ist von Redakteur:innen-Seite keinerlei Eingreifen nötig. plusmeta hat alle Anforderungen des Standards implementiert und kümmert sich auch darum, dass iiRDS-spezifische Besonderheiten eingehalten werden. Dazu zählen beispielsweise die folgenden Punkte:

  • Die Herstellerbeziehung wird zur Produktvariante oder Komponente gezogen, nicht direkt zum Paket.
  • Die Content Lifecycle Status wird für die Information Units angegeben.
  • plusmeta leitet den hierarchischen Zusammenhang der Informationsbausteine, wenn vorhanden, aus der index.html ab und übernimmt sie iiRDS-konform als Directory node.

plusmeta paketiert die Inhalte und erstellt alle vom Standard geforderten Dateien und Strukturen automatisch. So werden alle gesetzten Metadaten, Objektreferenzen und ihre entsprechenden Beziehungen in einer rdf-Datei ausgegeben. Die Dokumente und Topics werden in die vorgesehene Ordnerstruktur eingegliedert und ein zip-Paket erstellt. Das Paket erhält die Datei-Endung „.iirds“.

Workflow-basiert zum iiRDS-Paket

Ist plusmeta einmal wie oben beschrieben eingerichtet, können Redakteur:innen im Handumdrehen iiRDS-Pakete aus CMS-Inhalten erstellen.

Bestehende Metadaten werden übernommen und auf iiRDS-Metadatenkonzepte gemappt. Fehlende Metadaten werden von der KI ergänzt. Nachdem die Metadaten von Redakteur:innen geprüft wurden, entsteht das iiRDS-Paket auf Knopfdruck und kann an unterschiedlichste iiRDS-Konsumenten verteilt werden.

Gesamt-Workflow zur iiRDS-Paket-Generierung

Fazit

Mit plusmeta können CMS-Inhalte und deren Metadaten leicht in das Standardaustauschformat iiRDS gebracht werden. Die Software unterstützt beim Mapping der Konzepte, bei der Erstellung der Pakete. Mithilfe der KI können die Inhalte mit weiteren fürs Content Delivery notwendigen Metadaten angereichert werden.

Dieser Blogartikel zeigt, wie wir typischerweise in der Praxis in unseren Kundenprojekten von PI klassifizierten CMS-Inhalten zu iiRDS-konformen Paketen kommen. Das Vorgehen und die dabei zu überwindenden Herausforderungen sind am Beispiel der Konfiguration der KI-basierten Software plusmeta dargestellt. Einige der beschriebenen Schritte und teilweise auch die Lösungen sind auf anderen Vorgehensweisen ohne eine entsprechende Softwareunterstützung übertragbar.

Sie wollen mehr über plusmeta erfahren oder haben noch eine Frage? Dann schreiben Sie uns eine Mail an hallo@plusmeta.de oder besuchen Sie unsere Website.

Eine Landesförderung erlaubt uns den Deep-Dive

Melina Kininger von

Teaserbild SCHEMA ST4 AI Cube

Am 22. Juli bekamen wir eine Nachricht, die uns ziemlich stolz macht: Unsere Einreichung “DEEEP – Deep-Learning-Erweiterung der plusmeta-Plattform für die Erkennung und Extraktion von Produktwissen” ist eines von 36 geförderten KI-Projekten. Insgesamt fördert das Wirtschaftsministerium innovative KI-Vorhaben im Rahmen des KI-Innovationswettbewerbs mit 7.5 Millionen Euro.

Noch vor einigen Wochen steckten wir tief in der Planung und schmiedeten an unserem Forschungsprojekt, um die KI unserer plusmeta-Plattform auf eine neue Stufe zu heben. Jetzt hat sich unsere Mühe ausgezahlt.

Ziel unseres Forschungsprojekts ist es, unsere plusmeta-Plattform um ein Deep-Learning-Modul zu erweitern. Mit Deep Learning können wir unüberwachte Lernverfahren integrieren, das Spektrum der verarbeitbaren Medientypen erweitern und die Genauigkeit der Vorhersagen verbessern. Das Forschungsprojekt läuft von Oktober 2021 bis September 2022.

Dank der Förderung können wir unser Vorhaben nun umsetzen!

Du kennst unsere plusmeta-Plattform noch nicht? Dann schau unbedingt auf unserer Website vorbei.

So vergibst Du Metadaten automatisch mit KI in SCHEMA ST4

Melina Kininger von

Teaserbild SCHEMA ST4 AI Cube

Vor 5 Wochen haben wir gemeinsam mit der Quanos Content Solutions GmbH den neu entwickelten ST4 AI Cube gelaunched. Mit ihm können Anwender von SCHEMA ST4 mit nur wenigen Mausklicks eine große Menge an Informationsbausteinen mit Metadaten klassifizieren.

Vielleicht hast Du schon unser Video über den ST4 AI Cube gesehen. Das Video erklärt den ST4 AI Cube in nur 3 Minuten. Wenn Du noch mehr über den ST4 AI Cube erfahren möchtest, lies schnell weiter. Ich erkläre Dir unter anderem, welches Problem der ST4 AI Cube löst, wie er funktioniert und wie es mit der Datensicherheit aussieht. Sei gespannt!

ST4 AI Cube als Problemlöser

Vielleicht kennst Du diese oder eine ähnliche Situation auch: In Eurer SCHEMA-ST4-Umgebung habt Ihr eine stetig wachsende Menge an Knoten und Projekten. Der Content ist in SCHEMA ST4 gut verwaltet, vielleicht verwendet ihr auch schon Metadaten.

Was aber, wenn auf einmal ein neuer Anwendungsfall auftaucht, der auf Content mit den passenden Metadaten angewiesen ist? Gerade wenn Metadaten bislang für die Generierung von Dokumentationen verwendet wurden, sind sie oft nicht passend für kundengetriebene Anforderungen wie CDPs und Serviceplattformen. So kann es schnell passieren, dass Du in kürzester Zeit ganze Content-Berge mit Metadaten auszeichnen musst. Diese Aufgabe ist manuell neben dem Tagesgeschäft oft kaum zu bewältigen.

ST4 AI Cube

Genau an diesem Punkt setzt der ST4 AI Cube an: Der bereits vorhandene Content in SCHEMA ST4 wird mit der Künstlichen Intelligenz von plusmeta analysiert und automatisiert mit Metadaten ausgezeichnet.

Der ST4 AI Cube integriert dabei die Intelligenz unserer plusmeta-Plattform per Plug-in direkt in Deine SCHEMA ST4 Umgebung. Mithilfe dieser Künstlichen Intelligenz analysiert der AI Cube Content und erzeugt daraufhin automatisiert die dazugehörigen Metadaten.

Mit dem ST4 AI Cube erfolgt die Metadatenvergabe bis zu 80 % schneller und ist dabei auch noch weniger fehleranfällig.

Schritt für Schritt zu den richtigen Metadaten

Du möchtest genauer wissen wie das funktioniert? In der unteren Grafik siehst Du den vollständigen Prozess, der hinter dem ST4 AI Cube steckt. Er läuft jedes Mal ab, wenn Du Content mithilfe des ST4 AI Cubes mit Metadaten auszeichnest.

Der Prozess setzt sich aus verschiedenen Schritten zusammen. Der gesamte Prozess startet für Dich als Anwender direkt in SCHEMA ST4.

ST4 AI Cube

Content in SCHEMA ST4 auswählen

Im ersten Schritt wählst Du den zu klassifizierenden Content in SCHEMA ST4 aus. Hierfür markierst Du den gewünschten Knoten im Informationspool. Möchtest Du mehrere Knoten auf einmal mit Metadaten ausstatten, ist das natürlich kein Problem: Der ST4 AI Cube kann auch mehrere Knoten zeitgleich mit Metadaten anreichern. Markiere hierfür einfache alle Knoten, die Du klassifizieren möchtest.

ST4 AI Cube starten

Über einen Rechtsklick auf die ausgewählten Knoten startest Du den ST4 AI Cube. SCHEMA ST4 öffnet einen Dialog, in dem Du ein neues plusmeta-Projekt erstellen und die ausgewählten Knoten überprüfen kannst. Sobald Du den Dialog bestätigst, flattern Deine ausgewählten Knoten auch schon zur plusmeta-Plattform.

ST4 AI Cube Start-Dialog

SCHEMA ST4 zeigt Dir nun eine Meldung an, dass das plusmeta-Projekt erfolgreich angelegt wurde. Du kannst jetzt direkt über die Meldung das Projekt in plusmeta öffnen und mit der Vergabe der Metadaten starten. Falls Du noch schnell eine Kaffeepause machen möchtest oder eine andere wichtige Aufgabe erledigt werden muss, ist das kein Problem. Dann kannst Du den geöffneten Dialog einfach schließen und zu einem späteren Zeitpunkt den Prozess in plusmeta abschließen. So gestaltest Du den Prozess ganz nach Deiner verfügbaren Zeit.

Metadaten erkennen

Wenn Du direkt bereit für die Vergabe der Metadaten bist, öffnest Du plusmeta über den geöffneten Dialog in SCHEMA ST4. Wenn Du zu einem späteren Zeitpunkt startest, kannst Du das Projekt in plusmeta auch über das Workflow-Kontextmenü öffnen. Das Projekt in plusmeta öffnet sich nun direkt in einem Browserfenster aus SCHEMA ST4 heraus.

In deinem Browserfenster siehst Du nun die plusmeta Connect Benutzeroberfläche. Diese ist im Vergleich zur normalen plusmeta Benutzeroberfläche im Funktionsumfang reduziert. Alles was Du zur automatisierten Vergabe von Metadaten mithilfe von KI benötigst, ist aber in plusmeta Connect inbegriffen.

Du befindest dich direkt in deinem gerade angelegten Projekt mit den von Dir ausgewählten Knoten. Dank der direkten Schnittstelle zu SCHEMA ST4 musst Du dich dafür nicht separat bei plusmeta anmelden, sondern bist direkt im Projekt.

plusmeta leitet dich anhand eines vordefinierten 3-Schritte-Workflows durch den Vergabeprozess. Dieser ist einfach und intuitiv gestaltet:

Im ersten Schritt siehst Du Deine gewählten Knoten und kannst diese noch einmal kontrollieren. Sobald Du damit fertig bist und zum nächsten Schritt übergehst, fängt plusmeta fleißig an zu arbeiten: plusmeta analysiert Deinen Content mithilfe der Künstlichen Intelligenz und vergibt passende Metadaten. Du bekommst davon jedoch nicht viel mit und kannst Dich entspannt zurücklehnen. Obwohl - so ganz stimmt das nicht. plusmeta braucht für die Erkennung der Metadaten nur wenige Sekunden. Du bist also schneller wieder an der Reihe als Du denkst.

Metadaten validieren

Nun musst Du Dich an die Abnahme der Metadaten machen. Du kannst jetzt alle erkannten Metadaten einsehen, schauen nach welcher Vergabemethode die Metadaten vergeben wurden und gegebenenfalls Änderungen vornehmen. Unsere intuitive plusmeta-Oberfläche unterstützt Dich dabei.

Die Benutzeroberfläche von plusmeta Connect

Wenn Du damit fertig bist, kannst Du das Projekt als abgeschlossen markieren. Das Browserfenster kannst Du anschließend einfach schließen. Die erkannten Metadaten werden nämlich automatisch an SCHEMA ST4 zurückgegeben und gespeichert. Das war es dann eigentlich auch schon. Dein Content ist jetzt mit Metadaten ausgestattet.

Datensicherheit kommt nicht zu kurz

Der ST4 AI Cube funktioniert unabhängig davon, ob Du SCHEMA ST4 selbst hostest oder in der Cloud betreibst. Die in SCHEMA ST4 hinterlegten Zugangsdaten sorgen dafür, dass die beiden Systeme über eine Schnittstelle sicher miteinander kommunizieren können, ohne dass eine Passworteingabe des Benutzers notwendig ist.

Um vom lokalen SCHEMA-ST4-Client eine Verbindung zum cloudbasierten plusmeta Connect aufzubauen, wird eine verschlüsselte SSL-Verbindung ins Internet hergestellt – die gleiche Technologie wie beim Online-Banking.

Nachdem die Verbindung hergestellt und die Daten erfolgreich übertragen wurden, kann über einen temporären Link direkt in das Workflow-Projekt gesprungen werden. Die ausgewählten Knoten aus SCHEMA ST4 werden während der Bearbeitung bei plusmeta verschlüsselt gespeichert. Nach Abschluss des Workflows werden die Ergebnisse an SCHEMA ST4 übermittelt und der temporäre Link verfällt wieder. Ein Zugriff von außen ist nun nicht mehr möglich.

ST4 AI Cube

Der ST4 AI Cube - das Rundum-sorglos-Paket

Damit das Zusammenspiel von SCHEMA ST4 und der plusmeta-Plattform einwandfrei funktioniert, haben die Entwicklerteams von der Quanos Content Solutions GmbH und plusmeta bei der Entwicklung des ST4 AI Cubes eng zusammengearbeitet. Das Ergebnis: Du bekommst alle Komponenten aus einer Hand. Denn der ST4 AI Cube wird als Komplettpaket mit allen benötigten Lizenzen und Funktionen vertrieben. Der einwandfreie Gebrauch des ST4 AI Cubes ist somit im wahrsten Sinne des Wortes vorprogrammiert.

Mit dem ST4 AI Cube greifst Du dabei direkt aus SCHEMA ST4 auf die plusmeta-Plattform zu. Du bekommst damit alles an die Hand, was Du zu Vergabe der Metadaten in SCHEMA ST4 brauchst. Du kannst also wunderbar alle gewünschten Metadaten vergeben und Deinen Content fit für die Zukunft machen.

Es geht noch mehr: plusmeta Enterprise

Du willst alle Möglichkeiten von plusmeta ausschöpfen? Kein Problem! Wir bieten unsere plusmeta-Plattform unabhängig vom ST4 AI Cube in verschiedenen Editionen an - darunter plusmeta Enterprise. Mit dieser Edition kannst Du nicht nur den ST4 AI Cube, sondern den vollen Funktionsumfang von plusmeta auskosten. Denn während sich der ST4 AI Cube auf die Vergabe von Metadaten für SCHEMA ST4 konzentriert, kannst Du mit plusmeta Enterprise noch ganz andere Dinge zaubern.

Hier ein kleiner Einblick:

  • VDI 2770- und iiRDS-Pakete automatisiert erstellen
  • Content aufbereiten und direkt an dein CDP weitergeben
  • Dokumentationen zusammenstellen und Zulieferdokumentationen einfach anfordern und verwalten
  • Ähnlichkeitsanalysen zwischen Content-Modulen und PDFs durchführen, um Duplikate und Varianten zu identifizieren

Das und vieles mehr bekommst Du in einer eigenen, intuitiven Benutzeroberfläche, in der Du komplexe, semantische Metadatenkonfigurationen anlegen, importieren und verwalten kannst.

Du möchtest noch mehr Funktionen von plusmeta entdecken? Dann wirf einen Blick auf unsere Website, stöbere durch unser Anwenderportal oder vereinbare ein unverbindliches Webmeeting.

Hard Facts - ST4 AI Cube

Dir brummt jetzt bestimmt der Schädel. So viele Informationen auf einmal - uff! Damit keine wichtige Information verloren geht, habe ich Dir hier nochmal kurz und knapp das wichtigste über den ST4 AI Cube zusammengefasst:

  • Plug-in in SCHEMA ST4
  • Automatische Metadatenvergabe mithilfe von KI in Sekundenschnelle
  • Kein Verwaltungsaufwand durch ein zusätzliches Tool: Die komplette Steuerung läuft direkt über Dein SCHEMA ST4
  • Einsatz modernster Technologien inklusive Künstlicher Intelligenz
  • Sicherer Transfer der Daten zwischen den Systemen
  • Klassifizierung ganzer Content-Berge auf Knopfdruck
  • Das Ganze in einem einzigen Paket: Dem ST4 AI Cube

Mehr zum ST4 AI Cube erfährst Du auf der Produkt-Website. Falls Dich der ST4 AI Cube vom Hocker gerissen hat, kontaktiere uns am besten noch heute und wir vereinbaren ein unverbindliches Webmeeting.